Mit fünf Verträgen sichern Land Burgenland und ÖBB Investitionen von insgesamt 109,55 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau mehrerer Bahnstrecken und Bahnhöfe.
„Sonnenerde“ gewinnt den Innovationspreis Burgenland 2023
Für CO2-Bindeverfahren
Bereits zum 29. Mal vergabt am vergangenen Donnerstag die Wirtschaftsagentur gemeinsam mit der Wirtschaftskammer den Innovationspreis Burgenland.
Innovationspreis Burgenland 2023 (v.l.n.r): Die Sonnenerde-Geschäftsführer Dominik und Gerald Dunst (12.u.14.v.l.) mit den weiteren Preisträgern sowie Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landesrat Leonhard Schneemann, Michael Gerbavsits (Geschäftsführer Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH), Harald Schermann (Direktor Wirtschaftskammer Burgenland) und Bernhard Gollubits (Leiter der Oberbank Eisenstadt).
© zVg Wirtschaftsagentur, Emmerich Maedl
Insgesamt waren zwölf Projekte von burgenländischen Unternehmen eingereicht worden. Aus diesen wählte eine Fachjury die innovativsten Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. In den Kategorien „Innovative Dienstleistungen“ und „KMU“ wurde je eine Auszeichnung und ein Sieger von einer Fachjury bestimmt, die sich aus Vertretern von Landes- und Bundesinstitutionen zusammensetzt. Der Hauptpreisträger 2023 ist die „Sonnenerde GmbH“ aus Riedlingsdorf.
Die 1998 gegründete Firma beschäftigt sich mit Pflanzenkohle. Diese ist eine der wenigen Möglichkeiten, CO2 dauerhaft zu binden. Ihr neues Anlagenkonzept zur Herstellung hochwertigster Pflanzenkohle ermöglicht, dass die Siebreste der Kompostierung als Rohstoff dienen. Diese mussten bislang thermisch entsorgt werden. „Sonnenerde“ 5.000 Euro Preisgeld von der Oberbank sowie die Nominierung für den Staatspreis Innovation.