Eisenstadt: Kroatische Kinderwallfahrt zu Assisi-Jubiläum

800. Sterbetag

Rund 400 Kinder feierten die traditionelle Kroatische Kinderwallfahrt im Eisenstädter Franziskanerkloster. Im Mittelpunkt der Begegnung standen das Gedenken an den heilige Franz von Assisi und drei besondere Symbole.

Von BVZ-Redaktion

Rund 400 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit ihren Lehrkräften zur traditionellen Kroatischen Kinderwallfahrt in die burgenländische Landeshauptstadt.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit ihren Lehrkräften zur traditionellen Kroatischen Kinderwallfahrt in die burgenländische Landeshauptstadt.

© Diözese Eisenstadt

Am gestrigen Donnerstag versammelten sich rund 400 burgenlandkroatische Schulkinder gemeinsam mit ihren Lehrkräften im Franziskanerkloster in Eisenstadt, um die traditionelle Kroatische Kinderwallfahrt zu begehen. Gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics gedachten die jungen Wallfahrer des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi, um dessen Leben und Wirken auf einer anschaulichen Entdeckungsreise spielerisch kennenzulernen.

Bischof Ägidius J. Zsifkovics lud die Kinder ein, ein großes Kreuz im Altarraum genau zu betrachten: „Wenn ihr genau hinschaut, dann seht ihr, dass Jesus hier ganz große Augen hat. Er schaut uns an. Das ist die wichtigste Botschaft: Jesus sieht uns, er kennt uns und verliert uns nie aus dem Blick.“

Neben dem Kreuz erklärte der Bischof die christliche Botschaft anhand zweier weiterer Symbole. Ein flauschiges Kuschelschaf verdeutlichte den Kindern den Trost im Alltag sowie die Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung Gottes. Ein alter Ziegelstein erinnerte zudem an den Auftrag, die Kirche als lebendige Gemeinschaft aus Menschen mit besonderen Talenten aufzubauen.

Nach dem Gottesdienst fand der Tag bei einer Jause sowie zahlreichen Spiel- und Bewegungsstationen im Garten des Wolfgartens einen gelungenen Abschluss. Die traditionelle Wallfahrt bewies erfolgreich, wie wichtig positive Gemeinschaftserlebnisse für die burgenlandkroatische Jugend sind, weshalb eine Fortsetzung im kommenden Arbeitsjahr bereits angedacht ist.