„Schneiderei“: Start eines neuen Kapitels

Erstellt am 21. Jänner 2023 | 05:25
Lesezeit: 3 Min
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Auf den Vertragsabschluss. Georg Fürst und Gattin Verena erwarben von Tamara Blümel (Mitte) die „Schneiderei“.
Foto: zVg
Autohändler-Ehepaar Fürst zeigt sich nach Erwerb des kultigen Haubenlokals „an einem Fortbestand interessiert“ – die Pächtersuche hat begonnen.
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„Fine della storia“, das Ende der Geschichte, betitelte Haubenköchin Tamara Blümel ein Silvester-Event, das einen offiziellen Schlussstrich unter sieben Jahre „Schneiderei“ setzen sollte – die BVZ hat berichtet:

Auch von einem Käufer der Liegenschaft, – zu der ebenso der Friseursalon ihres verstorbenen Gatten Egon gehört, – war bereits die Rede. Details wollte die 46-Jährige zu diesem Zeitpunkt freilich noch nicht bekannt geben.

Mittlerweile ist es jedoch „amtlich“ – „wir haben noch am Tag vor dem Heiligen Abend alles vertraglich fixiert“, schilderte Blümel der BVZ.

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Gemütlich und stilvoll – so kannte man das Haubenlokal .
Foto: Schneiderei/Homepage

Als „wir“ entpuppten sich neben Blümel der seit 2010 im Ort ansässige gebürtige Münchendorfer Georg Fürst sowie dessen Gattin Verena Fürst-Sam, eine „Einheimische“. Letztere sei auch in Sachen Kauf „federführend“ gewesen, betont der Besitzer eines Autocenters im Ort: „Verena und Tamara kennen einander seit Langem, es hat einfach immer wieder Gespräche zu dem Thema gegeben.“

Ein Fortbestand des Gastronomielokals sei in ihrem „vorrangigen Interesse“, betont das Neo-Besitzer-Ehepaar. „Wir sind schon sehr an einer Weiterführung interessiert.“ Aktuell gehe es daher, um das Finden eines geeigneten Pächters. „Wir haben natürlich auch unsere Vorstellungen, jetzt beginnt sozusagen einmal der Verhandlungsstatus“, so Georg Fürst. Interessenten gebe es bereits, etwaige weitere könnten sich aber gerne noch melden, wie es heißt.

Außenbereich wird bereits teilweise „umgemodelt“

Unterdessen sind auf dem Gelände der Liegenschaft bereits erste Bagger aufgefahren. „Im Gebäude selbst haben wir keine Umbauarbeiten vor, wir wollen hier ja auch einem künftigen Pächter nicht vorgreifen“, betont Georg Fürst.

Im Bereich der Außenflächen seien allerdings diverse Änderungen geplant: „Der Schotter kommt weg, es werden sozusagen Flächen dazugepflastert. Außerdem soll eine Betonmauer fallen und wir planen Tore, weil hinten alles offen ist“, erklärt Fürst: „Das Gröbste sollte hier in etwa einem Monat fertig sein.“

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