KEM Leithaland und Radlobby Burgenland luden zum Treffen mit Pöttschingern, um den Alltagsradverkehr zu beleuchten, mögliche Problemzonen zu identifizieren und Lösungen zu finden.
Eisenstadt: Verein stellt Weichen für Zukunftsprojekte
Stadtentwicklung
Der Verein Zukunft Eisenstadt hat im Zuge seiner Generalversammlung die Führungsriege neu aufgestellt und die Statuten modernisiert. Neben personellen Entscheidungen stand die Fortführung erfolgreicher Projekte für die Landeshauptstadt im Fokus.
Vlnr: Trixi Wagner (Kassier-Stv.in); Gabor Sarretti (Kassier) ; Bianca Ösze (Obmann-Stv.in), Christoph Fertl (Obmann)
© Foto: zVg
Am Montagabend trafen sich die Mitglieder des Vereins Zukunft Eisenstadt zur Generalversammlung in der Landeshauptstadt, um über die künftige Ausrichtung und den neuen Vorstand abzustimmen. Dabei wurde Obmann Christoph Fertl einstimmig in seiner Funktion bestätigt, während die Mitglieder zeitgleich über neue Vereinsstatuten entschieden. Die Versammlung diente zudem als Plattform, um die Weichen für kommende Bürgerprojekte und soziale Initiativen im Stadtgebiet zu stellen.
Obmann Christoph Fertl zeigte sich nach der Wahl sichtlich erfreut über den Rückhalt im Verein: „Ich freue mich sehr über die große Bestätigung und das positive Feedback unserer Mitglieder. Unser Ziel ist es, weiterhin gemeinsam mit der Bevölkerung Projekte zu entwickeln und Eisenstadt aktiv mitzugestalten.“ Ein solches Votum unterstreicht die Einigkeit innerhalb des Vereins und bildet das Fundament für die geplan
Ein zentraler Punkt der Rückschau war das Kürbisfest, das nach der pandemiebedingten Unterbrechung erfolgreich wiederbelebt werden konnte. Mit jährlich über 800 Besuchern und 350 geschnitzten Kürbissen hat sich die Veranstaltung als Fixpunkt für Familien etabliert. Die Erlöse kamen direkt der Gemeinschaft zugute: So wurden Multifunktionstische für das Jugendzentrum Eisenstadt und das E_Cube angekauft. Zudem konnten soziale Vereine finanziell unterstützt werden, um deren Mitgliedern Eintritte zu ermöglichen.
Unter dem Namen „Mein Eisenstadt – Meine Landeshauptstadt“ entwickelte der Verein neue digitale Angebote. Besonders stolz ist man darauf, dass dieser Slogan im Jubiläumsjahr „100 Jahre Eisenstadt“ offiziell von der Freistadt übernommen wurde. „Das zeigt, dass gute Ideen wirken – und wir freuen uns, wenn unsere Ansätze aufgegriffen werden“, so Fertl. Ein weiteres digitales Aushängeschild ist der Online-Kalender „ausg’steckt is“, der über Heurigentermine in Eisenstadt, Kleinhöflein und St. Georgen informiert.
Neben der Bestätigung des Obmanns gab es Veränderungen auf den weiteren Positionen. Bianca Ösze, die bisher als Kassierin tätig war, übernahm die Funktion der Obmann-Stellvertreterin. Zum neuen Kassier wurde Gabor Sarretti gewählt, dem Trixi Wagner als Stellvertreterin zur Seite steht.
Für die kommenden Jahre plant der Verein, die Bürger noch stärker einzubinden. Christoph Fertl sieht den Verein als Ideengeber und Projektplaner. Im Rahmen des Bürgerbudgets 2026 wurden bereits zahlreiche Vorschläge eingereicht, die von Outdoor-Fitnessgeräten bis hin zu einem „Sackomat“ für Gelbe Säcke reichen. Ziel bleibt es, durch kleine Veranstaltungen und gezielte Projektarbeit das Engagement der Bevölkerung für die Weiterentwicklung der Landeshauptstadt zu nutzen.