Güssing: Karawane der Menschlichkeit sucht Paten

Hilfsorganisation

Der Verein „Karawane der Menschlichkeit – Hilfe ohne Grenzen“ aus St. Nikolaus in Güssing hat ihren beiden Partnerschulen im Libanon einen Besuch abgestattet. Weil auch vor Ort alles teurer wird, werden dringend neue Pat:innen gesucht.

Von Bertie Unger

Pacal Violo umringt von strahlenden Kinderaugen.

Pacal Violo umringt von strahlenden Kinderaugen.

© Karawane

Als die Organisation in Beirut im Libanon ankam, fand ein Treffen mit den beiden Direktorinnen Batoul und Mirvat statt. Durch Patenschaften konnten auch heuer die Mieten der Schulgebäude und die Jahreslöhne der beiden Pädagoginnen bezahlt werden. „Es war für schön zu sehen, wie sehr man sich vor Ort darüber freute“, sagt Karawane-Gründer Pascal Violo. Die beiden Schulen befinden sich in großen Flüchtlings-Ghettos in der libanesischen Hauptstadt Beirut, wo alles sehr eng gebaut ist und die Menschen in mehrstöckigen Häusern leben müssen.

Sehr hohe Bevölkerungsdichte

#Außerdem handelt es sich um die höchste Bevölkerungsdichte weltweit, denn pro Quadratkilometer wohnen 40.000 Menschen. Die Schulen „Oxygen“ und „Together we can“ besuchen etwa 200 Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren, die von neun Lehrerinnen unterrichtet werden. „Du siehst, deine Unterstützung trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass wir die Mieten, Gehälter und Schulausstattung finanzieren und den Kindern somit echte Zukunftsperspektiven geben können. Ein großes DANKE dafür!“, bedankt sich die Organisation für jede Unterstützung und hofft, dass die Hilfe nicht aufhört.

Helfen tut gut, bitte hilf auch Du

Weil die Jahresmieten- und Löhne auch Vorort extrem gestiegen sind, werden dringend neue Pat:innen gesucht, um die weiteren Kosten der Schulen finanzieren zu können. Die Kinder der Schulen haben Zeichnungen gestaltet, um ihre Dankbarkeit auszudrücken. Denn eines ist klar: Patenschaften verbessern die Zukunft vieler Kinder, also auch die Zukunft der Erde.

Güssing: Karawane der Menschlichkeit sucht Paten

© Karawane