17. Oktober
Die vergessene Geschichte von Kaisersteinbruch
Fernseh-Dokumentation
Am Sonntag, den 29. März 2026, widmet sich das „Österreich-Bild”, eine Produktion aus dem ORF Landesstudio Burgenland, um 18.25 Uhr auf ORF 2 dem Ort Kaisersteinbruch und seiner vergessenen Geschichte.
Die Dokumentation widmet sich der vergessenen Geschichte von Kaisersteinbruch.
© zVg / ORF
Bekannt war Kaisersteinbruch einst durch seine kaiserlichen Steinbrüche, deren Steine für Schlösser und Paläste verwendet wurden. Später befand sich dort eines der größten Kriegsgefangenenlager des Deutschen Reichs, in dem Soldaten aus achtzehn Nationen gefangen gehalten wurden – viele von ihnen kamen ums Leben oder wurden ermordet. Heute erinnern vereinzelte Mauerreste, Zäune und Gebäude an diese Zeit, während Militärschilder die Gegenwart des Ortes prägen.
Die Dokumentation folgt den Nachfahren der gefangenen und getöteten Soldaten, die noch immer regelmäßig nach Überresten suchen und den Friedhof des ehemaligen Lagers besuchen. Gleichzeitig zeigt der Film eine Ortsbevölkerung, die mit den Resten des Vergangenen lebt und nach Identität sucht – in einem Ort, der über seine Geschichte schweigt, aber von ihr geprägt bleibt.