Apetlon: Himmlische Lacher in der höllisch langsamen Verwaltung

Theaterverein Apetlon

Am gestrigen Sonntag spielte der Theaterverein Apetlon an seinem zweiten Wochenende in diesem Jahr das Stück „Wo zur Hölle geht's zum Himmel?“.

Von Klaus Zwinger

Spielen drei himmlische Verwalterinnen: Christa Adrian, Nina Pitzl und Eva Klein.

Spielen drei himmlische Verwalterinnen: Christa Adrian, Nina Pitzl und Eva Klein.

© Klaus Zwinger

Manche Sachen werden anscheinend auch nach dem Ableben nicht besser. So findet sich der Malermeister Wilhelm Holzer (Jürgen Bruckner) eines Tages im Wartezimmer einer himmlischen Verwaltungsbehörde wieder. Dort muss er zwischen Wartenummern, Formularen und eigenwilligen Sachbearbeiterinnen erfahren, dass unmittelbar über sein weiteres Schicksal verhandelt wird. Seine Frau Sabine (Sonja Glanz) hat nämlich einen Antrag gestellt, dass der Malermeister in die Hölle kommt...

Der Fürst der Finsternis (Günter Kaincz) reibt sich bereits die Hände, aber Erzengel Gabriela (Judith Abraham) sowie sein Pflichtverteidiger Dr. Armin Sommer (Dominik Hämmerle) haben da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Das Stück nimmt überregulierte Ämter auf's Korn und schafft das auf eine Weise, die einen zwischen Lachern und Überraschungsmomenten immer bei bester Laune hält.

Das Stück wird am kommenden Wochenende am Freitag, den 20. März, sowie am Samstag, den 21. März, jeweils noch einmal um 19 Uhr im Pfarrzentrum Apetlon aufgeführt.