Beim Tag der offenen Tür der Akademie der Wirtschaft in Neusiedl am See erkundeten Jugendliche die Ausbildung mit Quizzen, Spielen und Führungen.
Das sind die beliebtesten Bahnhöfe des Burgenlands
VCÖ Bahnhofstest
Der Bahnhof Neusiedl am See ist Burgenlands am besten bewerteter Bahnhof. Beim diesjährigen Test des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erhielt er von den Fahrgästen österreichweit den sechsten Platz unter den größeren Bahnhöfen außerhalb der Landeshauptstädte. Besonders positiv hervorgehoben wurden Barrierefreiheit und Ausstattung, während bei der Erreichbarkeit zu Fuß Verbesserungsbedarf besteht.
Der bestbewertetste Bahnhof des Burgenlands liegt in Neusiedl am See.
© Christoph Kasparovsky
Neusiedl am See überzeugt in mehreren Kategorien
Rund 14.400 Fahrgäste haben österreichweit Bahnhöfe nach 15 Kriterien beurteilt. Der Bahnhof Neusiedl am See erzielte dabei die beste Bewertung im Burgenland und landete insgesamt auf Rang sechs. Gelobt wurden unter anderem die Barrierefreiheit, die Ticketautomaten, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie Wartebereich und Gebäude. Weniger zufrieden zeigten sich die Befragten mit der fußläufigen Erreichbarkeit und den Lademöglichkeiten für Elektroautos.

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© zVg. Gregor Hafner, Hafner Gregor
„Bahnhöfe sollen ein Ort sein, an dem Fahrgäste gerne ankommen und verweilen, die gut erreichbar sind und, wo viele Züge ankommen und wegfahren“, erklärte VCÖ-Experte Michael Schwendinger.
Zwei weitere Bahnhöfe im Spitzenfeld
Neben Neusiedl am See finden sich auch die Bahnhöfe Wulkaprodersdorf und Mattersburg unter den besten 25. Wulkaprodersdorf wurde für seine gute Erreichbarkeit mit dem Rad, Sauberkeit und Ticketautomaten positiv bewertet. Kritisch äußerten sich die Fahrgäste hingegen zur Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu den Sanitäranlagen.

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Beim Bahnhof Mattersburg hoben die Befragten die Ticketautomaten, die Barrierefreiheit und den Erhaltungszustand hervor. Verbesserungsbedarf sahen sie bei der Anbindung an den öffentlichen Verkehr, den Fahrradabstellplätzen und den WCs.
Mehrheit kommt ohne Auto zum Bahnhof
Ein weiterer Befund der Erhebung betrifft die Anreise der Fahrgäste. Im Burgenland gingen 28 Prozent zu Fuß zum Bahnhof, 23 Prozent nutzten öffentliche Verkehrsmittel, drei Prozent kamen mit dem Fahrrad. Ein Drittel reiste mit dem eigenen Auto an, elf Prozent ließen sich mit dem Taxi oder einem anderen Auto bringen.
Mehr als die Hälfte der burgenländischen Fahrgäste benötigte weniger als 15 Minuten bis zum Einstiegsbahnhof, weitere 28 Prozent waren zwischen 15 und 30 Minuten unterwegs. „Raumordnung und Siedlungsentwicklung können wesentlich zur Verringerung von Verkehrsproblemen beitragen“, betonte Schwendinger. Wenn Siedlungen und Betriebe nahe an Bahnhöfen errichtet würden, könnten mehr Menschen die Bahn nutzen. Das reduziere Staus, Abgase und Lärm und erleichtere die Erreichung der Klimaziele.
(außerhalb der Landeshauptstädte)
1. Lienz (T)
2. Rankweil (V)
3. Kitzbühel (T)
4. Baden (NÖ)
5. Frohnleiten (ST)
6. Neusiedl am See (B)
7. Schladming (ST)
8. Hermagor (K)
9. Feldkirch (V)
10. Spittal-Millstättersee (K)
19. Bahnhof Wulkaprodersdorf
23. Bahnhof Mattersburg