40 Jahre TC Lackenbach: Vier Jahrzehnte Freundschaft und Kampfgeist

Jubiläumsfeier

Der Tennisclub (TC) Lackenbach feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen und investiert zugleich in die Zukunft. Mit modernisierten Plätzen und starkem sportlichen sowie sozialem Engagement bleibt der Verein ein fixer Bestandteil des Dorflebens. Vergangenen Samstag wurden die neuen Plätze eingeweiht und das Jubliäum gebührend zelebriert.

Von Nadine Wiedemann

Dem Vorstandsteam erwiesen auch ASVÖ-Burgenland-Präsident Robert Zsifkovits (4.v.l.), Pfarrer Michael Shinto, Bürgermeister Christian Weniger (m.) und Landesrat Heinrich Dorner (r.) die Ehre.

Dem Vorstandsteam erwiesen auch ASVÖ-Burgenland-Präsident Robert Zsifkovits (4.v.l.), Pfarrer Michael Shinto, Bürgermeister Christian Weniger (m.) und Landesrat Heinrich Dorner (r.) die Ehre.

© Nadine Wiedemann

Seit 1986 steht der TC Lackenbach für Sport, Gemeinschaft und gelebtes Vereinsleben. Zu seinen Anfängen noch als Sektion des Fußballvereins, entwickelte sich der Tennisbetrieb rasch zu einer eigenständigen Größe. Im Jahr 2001 erfolgte nämlich die Loslösung und die Etablierung als unabhängiger Club.

Der physische Aufbau erfolgte größtenteils in Eigenleistung. Mit beträchtlichem Aufwand wurden zuerst zwei Tennisplätze errichtet, wofür erhebliche Erdbewegungen notwendig waren. Kurz darauf folgte der Bau des Clubhauses. Bereits damals konnte der Verein rund 100 Mitglieder verzeichnen. Heute zählt der TC Lackenbach 135 Mitglieder, darunter 38 Kinder, die regelmäßig am Training teilnehmen.

Ein großes Anliegen ist dem Verein seit jeher die Nachwuchsförderung. „Ein Verein wie unserer lebt nicht von den Tennisplätzen allein, sondern von den Menschen, die ihn tragen“, betont Obfrau Susanne Janitsch. Gemeinsam mit Trainer Zoltán Hamori wird professionelles Tennis nahezu ganzjährig und zu leistbaren Konditionen angeboten. Stolz stellt der Verein kontinuierlich Mannschaften für den Meisterschaftsbetrieb und ist aktuell mit einer Kinder-, einer Damen- sowie drei Herrenmannschaften vertreten.

Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren viele infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen. Mittlerweile sind zwei der vier Plätze mit Flutlicht ausgestattet. Jüngster Schritt war die umfassende Sanierung der Tennisplätze. Dabei wurden drei Sandplätze auf sogenannte Red-Court-Allwetterplätze umgerüstet. Nun sind alle vier Plätze ganzjährig nutzbar. Ausschlaggebend dafür waren vor allem der hohe Wasserverbrauch sowie der intensive Pflegeaufwand klassischer Sandplätze.

Die Investition in die Zukunft hatte jedoch ihren Preis, rund 150.000 Euro wurden in das Projekt gesteckt. Ermöglicht wurde dies durch eine Kombination aus Förderungen von Land, ASVÖ sowie Gemeinde, Unterstützung durch Sponsoren sowie erhebliche Eigenleistungen der Vereinsmitglieder. „Für die Gemeinde ist das soziale Getriebe im Sport das Um und Auf im Dorfgefüge“, unterstrich Bürgermeister Christian Weninger die Bedeutung des Vereins.

Neben sportlichen Erfolgen, darunter zahlreiche Meistertitel der Herren- und zuletzt auch der Damenmannschaft, wurde der Einsatz engagierter Funktionäre mehrfach gewürdigt. So erhielten Anton Brezovits und Heinz Janitsch das Goldene Ehrenzeichen des ASVÖ. Zudem wurden auch vom Burgenländischen Tennisverband langjährige Mitglieder mit Ehrennadeln in Bronze und Gold ausgezeichnet.

Besonders gerührt waren wohl Obfrau Susanne Janitsch und Christian Janitsch über ihre Auszeichnung in Gold. Susanne ist seit 1991 als Spielerin im Tennisverein aktiv, war von 2003 bis 2007 als Schriftführer-Stellvertreterin tätig und steht dem Verein seit 2007 als Obfrau vor. Christian ist bereits seit 1986 Teil des Vereins und engagiert sich seither ununterbrochen in vielfältigen Funktionen, etwa als Schriftführer, Trainer, Jugendbetreuer, Mannschaftsführer und Spieler.

Mit Blick in die Zukunft bleibt die Zielsetzung klar: Die Jugendarbeit soll weiter ausgebaut, der Meisterschaftsbetrieb gestärkt und das Vereinsleben aktiv gepflegt werden. Neben sportlichen Ambitionen stehen vor allem der Spaß am Tennis und das Miteinander im Vordergrund.