Prickler neuer Obmann von Weinbauverein

Christian Prickler hat Günther Toth an der Spitze abgelöst. Er will frischen Wind und neue Ansätze in den Verein bringen.

Erstellt am 09. April 2020 | 04:34
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Neu an der Spitze. Schon seit 2013 ist Prickler Betriebsführer im Weingut, das seine Eltern aufgebaut haben.
Foto: BVZ

Seit 1. August 2013 ist Christian Prickler Betriebsführer im Weinbaubetrieb, den seine Eltern aufgebaut und stetig vergrößert haben. Bereits einige Jahre zuvor war es als Kellermeister in den Betrieb eingestiegen und hatte seine Ideen und neuen Ansätze eingebracht.

„Mir war die Weiterführung des Weinbauvereins sehr wichtig"

Nun hat er auch die Funktion des Obmanns im Lutzmannsburger Weinbauverein übernommen. „Mir war die Weiterführung des Weinbauvereins sehr wichtig. Der Bestand des Vereins ist essenziell für die Bewerbung des Weins im Ort und über die Ortsgrenzen hinaus“, so Prickler. „Wir führen Veranstaltungen wie die Weinblütenwanderung im Frühling, das Rotweinerlebnis im Sommer und den Tag der offenen Kellertür im November durch und besuchen viele Events. Außerdem möchte ich sicherstellen, dass frischer Wind und neue Ansätze in den Verein gebracht werden.“

Pricklers Ziel ist es, Lutzmannsburgs Ruf als Weinbau- und Tourismusgemeinde in Österreich und weit darüber hinaus weiter auszubauen. „Dafür arbeiten wir eng mit den Tourismusverbänden zusammen. Ich möchte unsere Veranstaltungen weiterführen und so viele Menschen wie möglich einladen, unsere schöne Gemeinde zu besuchen und unsere Weine, unsere Natur und unsere Freizeitmöglichkeiten zu nutzen“, so Prickler.

Wir tun unser bestes und hoffen auf den Zusammenhalt und die Loyalität der Österreicher, den einheimischen Wein zu fördern und zu trinken.

Als besondere Herausforderung sieht er die Internationalisierung. „Österreichischer Wein hat einen guten Ruf und ist weltweit bekannt. Die Internationalisierung ist dennoch nicht aufzuhalten. Viele ausländische Weine überschwemmen den heimischen Markt mit günstigen Preisen. Wir als Winzer halten mit hoher Qualität und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis dagegen. Wir tun unser bestes und hoffen auf den Zusammenhalt und die Loyalität der Österreicher, den einheimischen Wein zu fördern und zu trinken.“