Beim traditionellen Rotweinherbst in Horitschon öffneten 13 renommierte Weingüter ihre Kellertüren.
Baustart für Bildungscampus mit Musikheim in Lackenbach
Spatenstich
Zum einen ist der Lackenbacher Bildungscampus mit Musikheim das wohl größte Bauvorhaben im Dorf. Zum anderen steht er für zukunftsorientierte Bildungsentwicklung und nachhaltiges Bauen im Burgenland. Deshalb wurde dem Projekt nun in der Gegenwart wichtiger Verantwortungstragender der Startschuss erteilt.
Geschäftsführer der PEB Thomas Rosner, Bürgermeister Christian Weninger, Kindergartenleiterin Julia Trimmel, Volksschuldirektorin Anita Ecker, Landesrat Heinrich Dorner, BPM-Planer Nicolas Mühl und Vizebürgermeister Norbert Cserinko waren beim Spatenstich.
© Nadine Wiedemann
Trotz einiger anfänglicher Diskussionen waren alle Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Bildungscampus einstimmig getroffen worden. Nun sollen die Bauarbeiten im September 2025 beginnen und bis Dezember 2026 andauern. Ziel ist es, einen modernen Bildungsort für Kinder und pädagogische Fachkräfte zu errichten. Gleichzeitig soll die Jugendmusik Lackenbach gefördert, verschiedene Altersgruppen vereint und neue Räumlichkeiten geschaffen werden.
Mit dem Spatenstich für den Bau des Bildungscampus in Lackenbach setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Bildungszukunft unserer Kinder in der Gemeinde und geben dem Musikverein ein neues Zuhause. Landesrat Heinrich Dorner
Auf einem Areal von 6.258 Quadratmetern entstehen eine 964 Quadratmeter große Volksschule mit zwei Klassenzimmern, ein 618 Quadratmeter großer Kindergarten mit zwei Gruppenräumen und eine Kinderkrippe mit einer Gruppe. Außerdem wird es im Innenbereich einen großen Turnsaal gegeben.
Weiters bekommt der Musikverein einen Proberaum mit Archiv und Teeküche. Im Außenbereich freuen sich die Kinder über Spiel- und Bewegungsbereiche, einen Hartplatz sowie eine Outdoorklasse. Ausreichend Parkplätze, ein Fahrradabstellraum und ein Müllraum vervollständigen den Campus.
Angesichts der effizienten Energieversorgung könnte das neue Gebäude in Zukunft zum Evidenzbeispiel für ökologische sowie effektive Baukultur werden. Neben den innovativen Räumen wird am Dach eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 64,24 Kilowatt-Peak installiert. Ergänzend wird es zum Heizen im Winter und zum Kühlen im Sommer zwei Luftwärmepumpen geben.
Die Aufgabe als Bauträger übernimmt die Projektentwicklung Burgenland (PEB). Unter Geschäftsführer Thomas Rosner hatte die Landesgesellschaft bereits beim Bau des Feuerwehrhauses mitgewirkt. Weiters unterstützt BPM - Bauprojektmanagement bei der Planung, Organisation und Abwicklung. Während die STRABAG insbesondere für den Tiefbau zuständig ist, muss die Vergabe für den Hochbau noch erfolgen.
Nicht zuletzt belaufen sich die Gesamtkosten auf schätzungsweise 9,14 Millionen Euro. Einen Teil der Kosten wird durch Landesmittel und Zuschüsse aus Förderprogrammen finanziert. Die Restfinanzierung deckt die Gemeinde über ein Leasingverfahren. Zusätzlich sollen die alten Räumlichkeiten im Zuge eines Verkaufes neue Verwendung finden. Beispielsweise wird aus der derzeitigen Volksschule künftig ein Pflegestützpunkt. Bis zum Umzug bleiben die Einrichtungen im gewohnten Betrieb.