Mörbisch feiert ersten Rückrundensieg

2. Klasse Nord

Mörbisch fegt Schützen mit 6:0 vom Platz und schießt sich den Frust von der Seele.

Von VON Joshua Unterweger

Vor heimischer Kulisse platzte bei Mörbisch endlich der Knoten, und das entfesselte Team ließ dem UFC Schützen nicht den Hauch einer Chance.

Vor heimischer Kulisse platzte bei Mörbisch endlich der Knoten, und das entfesselte Team ließ dem UFC Schützen nicht den Hauch einer Chance.

© Johannes Götzinger

Nach wochenlangem Warten entlud sich der Frust beim SV Mörbisch an diesem Wochenende in pure Spielfreude. Ein furioser 6:0-Befreiungsschlag gegen den UFC Schützen brachte den langersehnten ersten Sieg der Rückrunde. Dass dieser Knoten ausgerechnet jetzt platzte, war für Sektionsleiter Raphael Kummer keine Zauberei. „Wir hatten dieses Mal einfach eine sehr gute Startelf. Einige Leistungsträger waren endlich wieder da und konnten auf ihrer gewohnten Position spielen“, verriet Kummer. Sobald die Akteure wieder in ihrer fußballerischen Wohlfühlzone agierten, drückte Mörbisch den Gegner förmlich an die Wand. Eine Dominanz, die laut dem Sektionsleiter zur Pause „durchaus auch schon ein 4:0“ hätte sein können.

Besonders beeindruckend war, dass diese drückende Überlegenheit selbst nach weitreichenden Wechseln nicht abriss. Die frischen Akteure fügten sich nahtlos in den Offensivrausch ein und machten in der Schlussphase das halbe Dutzend voll. „Auch nach den Wechseln wurden wir nicht schlechter. Aufgrund unserer starken Bank haben wir das Spiel einfach weiter dominiert“, schwärmte Kummer stolz über die neue Kadertiefe. Dieser Kantersieg war echtes Balsam für die Mörbischer Fußballseele. „Ich glaube, wir sind jetzt wieder dort, wo wir hinwollen“, zeigte sich der Sektionsleiter spürbar erleichtert und fordert nun Konstanz.

Viel Zeit zum Feiern bleibt ohnehin nicht, denn mit der SPG Parndorf/Neudorf 1c wartet bereits der nächste knifflige Härtetest. Kummer warnt zwar vor deren „sehr guten Mix aus jungen, hungrigen Spielern und Routiniers“, gibt sich nach der jüngsten Leistungsexplosion aber selbstbewusst: „Wenn wir mit derselben Leistung und genau diesem Kampfgeist in die Partie gehen, wird es sicher wieder ein positives Resultat.“