SKC Sonnensee Ritzing: Trotz erster Frühjahrspleite wurde gefeiert

Kegeln

Die Einser des SKC Sonnensee Ritzing musste im letzten Frühjahrsspiel die erste Niederlage einstecken. Dennoch wurde nach dem Duell mit BBSV Wien gefeiert, weil die Rückkehr in die Superliga gelang.

Von Redaktion Oberpullendorf

SKC Sonnensee Ritzing: Trotz erster Frühjahrspleite wurde gefeiert

© zVg

Mit einem Zähler Rückstand und der klar schlechteren Differenz bei den Mannschaftspunkten ging der SKC Sonnensee Ritzing ins Frühjahr der 1. Bundesliga Ost. „Die Ausgangslage war nicht leicht, aber wir haben immer daran geglaubt das Ruder noch herumzureißen“, so Mannschaftsführer Roman Gerdenitsch, dem es im Vorjahr gelang nach dem – doch überraschenden – Abstieg sein Team für die Mission Wiederaufstieg beisammen zu halten. „Zu Beginn hatten wir etwas Probleme uns an die neue Liga zu gewöhnen, aber das wurde im Laufe der Saison immer besser“, blickt Gerdenitsch zurück. Genauer gesagt fuhr man nach der 3:5-Niederlage beim direkten Titelkonkurrenten aus Leoben bis zur Winterpause noch drei enorm wichtige Siege ein, um an den Steirern dranzubleiben. „Da haben wir uns etwas drübergeschummelt“, gesteht der Kapitän.

Ab dem Frühjahr sollte es dann leichter von der Hand gehen. Woche für Woche feierte man Siege, womit der Druck auf den Leader konstanz hoch gehalten wurde. Nach einer Serie von acht Erfolgen am Stück lagen die Ritzinger vor dem direkten Duell bereits in der Pole-Position auf den Titel. Mit dem 5:3-Sieg in der Steiermark war Titel dann auch fixiert, das Saisonziel erreicht. Daher ist es auch zu verschmerzen, dass die Frühjahrsserie in der letzten Runde gegen BBSV Wien 2 riss. „Wir wollten natürlich gewinnen. Aber etwas an Spannung fehlte dann doch“, berichtet Gerdenitsch von einer nicht ganz notwendigen Niederlage. Der Blick richtet sich aber ohnehin schon in die Zukunft. Im Juni steht noch ein Highlight auf dem Programm. Im Final-Four des ÖSKB-Cups in Steyr trifft man im Semifinale auf Schwaz. Bezwingen Roman Gerdenitsch und Co. die Tiroler hätte man wahrscheinlich die Saison mit einem Ticket im NBC-Pokal gekrönt. Der Gegner hat seinen internationalen Startplatz schon sicher, was die Hoffnungen auf eine Überraschung weiter nährt.

„Wir spielen auf neutralen Boden und Schwaz vielleicht nicht in Bestbesetzung“, spekuliert Gerdenitsch. Der Finaleinzug würde reichen, wenn Orth/Donau in zweiten Semifinalle gegen Schneegattern seiner Favoritenrolle gerecht wird.

Dieses Cupfinale wird auch zum letzten Auftritt zweier Akteure des SKC Sonnensee Ritzing. Sandor Pete wird nach über 30 Jahren im Kegelsport seine Laufbahn beenden und Martin Eder kehrt zu seinem Stammverein Tragöß zurück. Daher befindet man sich schon in intensiven Gesprächen mit Verstärkungen für die nächste Saison. „Bis 30. Juni läuft die Transferzeit. Bis dahin werden wir viele Gespräche führen“, so Gerdenitsch. Schließlich will man an die starke Spielzeit 2025/26 eine Etage höher nahtlos anschließen.