Steinberger Heimerfolg mit zwei Siegern
Kegeln
Der SKK Steinberg überraschte mit einem 5:3-Erfolg über den ESV Leoben. Damit fixierten Thomas Baumgartner und Co. den eigenen Klassenerhalt in der Bundesliga und leisteten für den SKC Sonnensee Ritzing I wichtige Schützenhilfe.
Tobias Zagler, Manfred Kovacs und Thomas Baumgartner (v.l.) freuten sich über den überraschenden Erfolg ihres SKK Steinberg gegen den Tabellenzweiten aus Leoben.
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„Wir sind offiziell aus dem Schneider“, war in großen Lettern über einem Bild der Bundesliga-Tabelle nach der 20. Runde in der Story des SKK Steinberg zu lesen. „Nach dem Sieg über Leoben sind wir auch rechnerisch durch“, bläst Teamkapitän Josef Hauser. Vor den letzten beiden Runden können die Steinberger nicht mehr auf den Relegationsplatz zurückrutschen. Ein gutes Gefühl nach einer Saison, die nicht den erhofften Verlauf nahm. „Wir haben uns auf der neuen Bahn doch schwerer getan als erwartet. Heimvorteil hatten wir heuer keinen“, erklärt Hauser. „Wir haben aber immer wieder bewiesen, dass wir es können.“ Was fehlte, war die Konstanz. Auch dem Umstand geschuldet, dass das Saisonziel – ein Platz in den Top-Fünf – früh in weite Ferne rückte und man daher der jungen Garde um Tobias Zagler und Florian Schadelbauer mehr Einsätze ermöglichte. Diese dankten es mit immer besser werdenden Leistungen, die schlussendlich im Mindestziel, dem Ligaerhalt, mündeten.
Im Spiel gegen das Spitzenteam aus Leoben zeigten die Steinberger eine kompakte Mannschaftsleistung. In einem Spiel auf Augenhöhe behielt László Szász im Schlussdurchgang die Nerven. Nachdem jedes Team in jedem Durchgang einen Mannschaftspunkt holte, spielte der Ungar mit 595 Holz einen knappen Vorsprung von 9 Kegeln nach Hause, was nicht nur die Steinberger jubeln ließ.
Auch die Bezirksrivalen aus Ritzing, die nach ihrem Sieg über Wr. Neustadt ins benachbarte Horitschon zum Anfeuern kamen, konnten mitjubeln. Zwei Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den steirischen Rivalen bereits drei Zähler. Mit einem Punkt im direkten Duell am 11. April konnte man den direkten Wiederaufstieg in die Superliga eintüten. „Die vergangenen beiden Wochenenden sind optimal für uns verlaufen. Am Samstag gegen Wiener Neustadt merkte man schon eine gewisse Anspannung. Wir haben aber einen starken Kampf geliefert und knapp gewonnen. Nun haben wir das Momentum auf unserer Seite. Nächste Woche in Leoben wollen wir den Aufstieg fixieren“, umschreibt Mannschaftsführer Roman Gerdenitsch die Gefühlslage in seinem Team.