SC Pinkafeld: „Heimkommen“ für Monschein

Erstellt am 11. August 2022 | 00:20
Lesezeit: 3 Min
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Erste Schritte in altbekanntem Terrain. Über einige Jahre war Christoph Monschein für den UFC Markt Allhau in der Burgenlandliga ein Unterschiedsspieler. Nun werkt er als Trainer beim SC Pinkafeld und will nach dem 2:2 in Sauerbrunn in der Doppelrunde am besten zwei Siege einfahren.
Foto: BVZ
Am Sonntag geht es für den SC Pinkafeld zum Derby nach Markt Allhau. Dort war der heutige SCP-Coach Christoph Monschein sehr lange eine unverzichtbare UFC-Säule!
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Der Start ist gemacht: In Bad Sauerbrunn holte der SC Pinkafeld beim 2:2 seinen ersten Meisterschafts-Punkt in der Ägide von Trainer Christoph Monschein. Dieser übernahm im Sommer von Max Senft, den es zu den Jungen Wikingern von Ried II zog. Mit seinen 35 Jahren hat Monschein nicht nur fußballerisch schon vieles hinter sich, sondern mittlerweile auch in seiner Trainer-Laufbahn viele Schritte gemacht.

Erst beim steirischen Regionalligisten aus Kalsdorf, dann beim Landesligisten Ilz, ehe er dann in Grosssteinbach seine erste Cheftrainer-Tätigkeit ausführte. Das hinterließ Eindruck, denn beim SC Weiz sollte er sich in der Regionalliga Mitte beweisen können. Und zwischen all den steirischen Vereinen war auch der UFC Markt Allhau immer präsent. Dort werkte er vorübergehend im Trainerteam mit, musste aber hin und wieder auch als Kicker ran. Im Waldstadion erlebte er nämlich mit seine erfolgreichsten Zeiten, war von 2014 bis 2017 Stammkraft, 2. Liga-Meister und dann auch in der Burgenlandliga Unterschiedsspieler. Am Sonntag geht es nun erstmals als gegnerischer Trainer dorthin und Monschein ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst.

„Die Allhauer kenne ich doch ganz gut und weiß, wie schwer es dort ist, zu bestehen“, so der SCP-Coach, der ergänzte: „Dazu haben sie sich über den Sommer auch noch richtig gut verstärkt.“ Das hat auch sein neuer Klub, der dabei auf Jugendlichkeit und Zukunft setzte. So benötigt das ganze Gebilde weiter Zeit, ehe jedes fußballerische Rädchen ineinandergreift.

„Mir gefällt es in Pinkafeld sehr gut, der Klub ist sehr professionell geführt und es wird auch richtig gut gearbeitet“, meinte er weiter, um anzufügen: „Für einen Trainer ist es am Anfang immer etwas schwierig, zumindest so lange, bis man sich dann zurechtfindet. Zuletzt haben wir uns aber auch spielerisch weiterentwickelt und sind auf einem echt guten Weg.“ Fehlt nur noch der erste Saisonsieg. Dieser könnte schon am heutigen Donnerstag fällig sein, denn vor dem Allhau-Derby steht noch das Duell mit den starken Ritzingern an. Monschein dazu: „Die werden wie schon im letzten Jahr unter den Top-vier dabei sein.“ Eine echte Bewährungsprobe vor dem Auswärtskick mit Heimspiel-Charakter im altbekannten Allhauer Wohnzimmer.