2. Liga Nord bietet laufend Duelle in der Spitzengruppe
Top sieben eng beisammen
Die Dichte an der Spitze macht es möglich: Ein Kracher folgt auf den anderen. So auch am Wochenende. Gut für die Fans.
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Zwischen Platz eins und sieben sind es lediglich vier Punkte. Tabellenführer Rust leistete sich zuletzt zwei Heimniederlagen, liegt aber trotzdem noch vorne.
Hornstein und Wimpassing sind aufgerückt und gelten bereits als heiße Titelanwärter. Jetzt kommt es zum direkten Duell. „Wir sind bereits beim Tüfteln, haben sicher einen guten Matchplan“, meint Wimpassing-Coach Peter Kaltenegger. Der breiter aufgestellte Kader hilft ihm, Verletzte zu kompensieren. Hinter Lars Sehorz und Edison Rexha steht ein Fragezeichen.
Ebenfalls mit breiter Brust reist Hornstein zum Nachbarn: Beim 3:1-Sieg über Deutsch Jahrndorf ist Stürmer Zsolt Szücs mit einem Doppelpack endlich der Knopf aufgegangen. „Wir freuen uns auf ein tolles Derby“, meint Spielertrainer Mario Sara, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.
Zwei weitere Duelle aus dem Pot der Top-7 stehen auch an. Herbstmeister Jahrndorf (aktuell Zweiter) empfängt am Freitag, 19:30 Uhr, die sich im Aufwind befindlichen Golser (schon Fünfter). „Wir haben keine Betonabwehr“, klagt ASV-Trainer Elvir Jusic nach zwölf Gegentreffern im Frühjahr. Doch sein Team ist für die Gäste ein Angstgegner. Im Herbst verspielte das Team von Coach Hans Thüringer eine 4:1-Führung, unterlag noch 4:6. „Wir haben etwas gutzumachen“, so der Trainer. Seine Kicker sind in dieser Saison auswärts (als einzige Mannschaft der Liga) noch ungeschlagen.
Die Gattendorfer (Dritter) empfangen am Samstag, 16:30 Uhr, Kittsee (Rang sieben, zwei Punkte getrennt). „Jetzt wird es eng“, so Hausherren-Trainer Didi Bader. Fabian Thüringer musste beim 2:2 in Winden mit einer Oberschenkelzerrung raus, Spielmacher Alan Kovac zwicken die Adduktoren, Keeper Alex Nurschinger (Ellbogen) wurde von Lukas Kolba ersetzt.
Kittsee-Trainer Martin Grabenbauer plagen ebenfalls personelle Sorgen. Tobias Wisak schied bei der 1:2-Niederlage gegen Tadten schon früh mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. „Uns fehlt zurzeit die Konstanz“, weiß Grabenbauer. „Das ist aber vor allem der Jugend geschuldet.“ Im Nord-Derby will er aber auf jeden Fall anschreiben.
Tadten, das sich mit zehn Rückrundenpunkten aus dem Keller manövriert hat, trifft am Freitag, 19:30 Uhr, auf Tabellenführer Rust. „Wir wollen dem Leader das Leben so schwer als möglich machen“, so Trainer Michael Pittnauer. „Trotzdem bleiben wir vorsichtig und demütig. Was die Meisterschaft anbelangt, gehen wir stets vom Worst-Case-Szenario - also drei Absteigern - aus.“ Die Ruster hingegen wollen endlich wieder punkten. „Wir hätten uns in den vergangenen beiden Runden etwas absetzen können“, so Obmann David Stagl. „Obwohl wir uns in Tadten immer schwer getan haben, wollen wir gewinnen.“ Die beiden Coaches, Pittnauer und Ösi Nurlu, kennen sich von der B-Lizenz-Ausbildung her gut.
Im Duell zwischen Illmitz und Winden (Samstag, 19 Uhr) treffen zwei Teams aufeinander, wo es aktuell nicht so rund läuft. Die Gastgeber wollen unbedingt vom drittletzten Platz weg, da steht man nach dem 1:3 in Neufeld schon ordentlich unter Zugzwang. „Wir benötigen momentan zu viele Möglichkeiten, wollen aber auf jeden Fall gewinnen“, gibt sich Windens Trainer Marian Tomcak kämpferisch. Beim 2:2 gegen Gattendorf bot er Routinier Michael Speckl in der Offensive auf. „Das war schon in Ordnung“, so Tomcak weiter. Ins Tor kehrt Youngster Sebastian Praster zurück, der zuletzt mit der Schule auf Sprachwoche in England weilte. Somit kam es zu einem abermaligen Roman Ostojic-Comeback zwischen den Pfosten.
Am Sonntag, 16 Uhr, kommt es in Andau zum Kräftemessen zweier Mittelfeld-Teams. „Daheim gegen Neufeld wollen wir einen Dreier einfahren“, gibt Neo-Comeback-Coach Christian Bauer die Marschroute vor. Beim torlosen Remis in Pama gab es einen Aufreger. „Der Ball war klar hinter der Linie“, ärgert sich der Coach über einen nicht gegebenen Treffer von Felix Wendelin in der Schlussminute. Die Gäste befinden sich im Aufwind, wollen aus dem Seewinkel mindestens mit einem Punkt nach Hause fahren.
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Wird Gols-Trainer Hans Thüringer wieder vier Tore seiner Mannschaft notieren?
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Die Gattendorfer wollen auch am Samstag jubeln.
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