UFC Pama: Top-Moral einer Not-Mannschaft

2. Liga Nord

Angeschrieben. Das haben die Kicker des UFC Pama. Die Moral der Truppe passt auf jeden Fall. Trotz der ziemlich ausweglosen Situation.

Von Martin Plattensteiner

Trainer Franz Schuster schickte beim 4:4 in Illmitz quasi das letzte Aufgebot ins Rennen.

Trainer Franz Schuster schickte beim 4:4 in Illmitz quasi das letzte Aufgebot ins Rennen.

© Plattini

David Bodo gesperrt, Peter Gallus wieder verletzt, Markus Fabsich ebenso kein Thema. Pama-Coach Franz Schuster musste bereits vor dem Anpfiff in Illmitz in der UFC-Trickkiste kramen, um eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Rennen zu schicken.

Doch es kam noch viel schlimmer: Beim Aufwärmen verletzte sich Andreas Werdenich, konnte also nicht spielen. In der Anfangsphase der Partie humpelte auch noch Adam Zsak vom Feld, ihm folgte Christoph Svancarek, der ebenfalls nicht weitermachen konnte. „Jetzt weiß ich bald nicht mehr, wen ich aufstellen soll“, schüttelte Schuster den Kopf. Sein Team war zweimal in Führung gelegen, lag aber zur Pause mit 2:3 hinten.

Wer gedacht hatte, die UFCler würden nun untergehen, irrte gewaltig. Bereits im ersten Spielabschnitt rettete Illmitz-Goalie Patrick Kamper zweimal mit tollen Paraden sein Team vor weiteren Gegentoren. Als die aufopfernd kämpfenden Pama-Kicker in der Schlussphase das vierte Gegentor erhielten, schienen sie endgültig gebrochen zu sein. Doch Fabian Hruby hatte da etwas dagegen und glich noch zum 4:4 aus. „Die Moral hat auf jeden Fall gepasst, wir geben uns sicher nicht auf“, meint der Coach.

„Vielleicht steigt ja auch nur ein Verein ab“, grübelten indessen Andi Werdenich und Bruder Christoph „Totti“ Werdenich (zieht er im Notfall doch noch einmal die Packler an?). Wohlwissend, dass das Minimalziel Rang zwölf sein muss. Der Abstand auf die - zurzeit dort platzierten Neufelder - beträgt jedoch schon 9 Punkte. Ein Himmelfahrtskommando.

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