Oberwart patzte gegen Donaufeld erneut

Regionalliga Ost

Für Oberwart wird nach der 2:4-Niederlage bei Donaufeld der Abstand zur Tabellenspitze immer größer. Wir blicken auf das Spiel von Sonntag zurück.

Von Max Wiesler

Peter Lehner will in der aktuell schwierigen Situation die Ruhe nicht verlieren.

Peter Lehner will in der aktuell schwierigen Situation die Ruhe nicht verlieren.

© BVZ

Donaufeld – Oberwart 4:2.Für Oberwart läuft es in der Rückrunde weiterhin nicht so richtig. Nach dem torlosen Remis gegen Gloggnitz und der 0:2-Niederlage gegen den Sport-Club „patzten“ die Oberwarter nun auch im direkten Duell gegen Donaufeld. Oberwart startete zwar ambitioniert ins Spiel, fing sich dann aber rasch Gegentreffer. Innerhalb von nur zwölf Minuten stellte Donaufeld so auf 3:0. Ilija Petkovic (9.), Florian Gerstl (12.) und Oleksii Kovtun (21.) stellten die Weichen auf Donaufelder Heimsieg.

„Uns fehlte die Geradlinigkeit nach vorne und im Gegenzug bekamen wir die volle Rechnung präsentiert. Natürlich war dann auch nach dem ersten Gegentreffer das Selbstvertrauen angeknackst“, sagte Sportkoordinator Peter Lehner. Bitter: alle drei Oberwarter Gegentore resultierten aus Standardsituationen, die Donaufeld gefährlich und clever ausspielte. Die Heimischen blieben auch nach der Pause am Drücker und stellten in Person von Topscorer Marcel Holzer auf 4:0 (53.). Gernot Plassnegger nahm in Folge einen Dreifachwechsel vor, schickte Rajko Rep, Christoph Halper, Csaba Mester und kurz darauf auch Lukas Ried vom Feld und brachte Fabio Kedl, Dominik Doleschal, Dominik Sperl und Lukas Zapfel. Die verliehen dem Oberwarter Spiel noch einmal Schwung. Vor allem letztere beide überzeugten, indem sie Treffer beisteuerten. Zuerst sorgte Sperl (76.), dann Zapfel für Ergebniskosmetik (91.). Dennoch war die Pleite klar.

„Natürlich ist das nun ein Fehlstart“, weiß Lehner. „Wir müssen das aber richtig einordnen, haben nach 18 Spielen trotzdem nur drei Niederlagen. Und ich bin überzeugt, dass wir da rauskommen. Für uns zählt jetzt aber nicht der Aufstieg, sondern dass wir wieder einmal in die Spur kommen.“