Reihe zwei und doch ganz wichtig: Die "Cos" von Burgenlands RLO-Klubs

Erstellt am 23. Jänner 2023 | 05:48
Lesezeit: 3 Min
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Co-Trainer Denis Kulovits bringt sich mit vielen Ideen ins Draßburger Spiel ein und ist gemeinsam mit Cheftrainer Michael Porics eine der Säulen des erfolgreichen Draßburger Herbsts.
Foto: Ivansich
Sie stehen fast immer im Hintergrund, sind aber für die Ostliga-Klubs ein essenzieller Baustein im Gesamtkonstrukt: die Co-Trainer. Bei Draßburg ist das Denis Kulovits, der seine Ideen einbringt und sich mit Cheftrainer Michael Porics perfekt ergänzt.
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Das Draßburger Trainerteam wurde im vergangenen Sommer neu zusammengestellt. Michael Porics übernahm als Chefcoach, Denis Kulovits begleitete ihn als Co-Trainer mit nach Draßburg. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten überzeugte der ASV mit Fortdauer der Hinrunde.

„Im Nachhinein ist es natürlich leicht zu sagen, aber Draßburg war für mich die richtige Wahl.“ Denis Kulovits Co-Trainer ASV Draßburg

„Wir sind für viele als Fixabsteiger gestartet und haben uns dann zum Überraschungsteam entwickelt“, so der 41-Jährige, für den die Entwicklung gar nicht so überraschend kam: „Vieles war im Sommer neu, das Trainerteam und auch zahlreiche Spieler sind gekommen. Das braucht Zeit und in der haben wir aber unsere Aufgaben so gut es geht erledigt“, blickt der gebürtige Südburgenländer, der mittlerweile als Lehrer in Wien lebt, durchaus zufrieden zurück.

Denn ganz so einfach war die Entscheidung für Kulovits nicht. Immerhin gab es auch das eine oder andere Angebot als Cheftrainer in der 2. Liga Süd. „Im Nachhinein ist es natürlich leicht zu sagen, aber Draßburg war für mich die richtige Wahl. Es ist jetzt gar nicht so wichtig, ob ich in der 2. Reihe stehe oder Cheftrainer bin, weil ich kann im Team mit Michi Porics meine Ideen auch einbringen und das Zusammenspiel im Trainerteam funktioniert sehr gut“, so Kulovits, der mit einer jungen Mannschaft gerne arbeitet: „Man sieht es im Training, dass die Jungs immer voll dabei sind und sich im Herbst richtig zu einem Team entwickelt haben. Da steht niemand über einen anderem. Und bei uns sind die alten Spieler eigentlich auch jung. Philipp Puchegger als Kapitän zählt zu den Routiniers. Und der ist 24.“

Die Mischung aus Jugend und Zusammenhalt waren für Kulovits die Eckpfeiler des erfolgreichen Herbsts, der die Draßburger zur burgenländischen Nummer eins gemacht hat. Damit dies auch im Frühjahr so bleibt, setzt der Co-Trainer auf die ASV-Tugenden: „Jeder muss so wie im Herbst sein Ego hintanstellen und wenn wir in der Art und Weise wie vor der Winterpause auftreten, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass Draßburg auch am Ende der Saison das Überraschungsteam ist.“