650.000 Kilo Lebensmittel verteilt die Pannonische Tafel im Jahr. In Eisenstadt wurde jetzt ein neuer Standort bezogen.
Die Gechichte des Dreifaltigkeitssonntags in St. Georgen
Dorfblick St. Georgen
Im seinem Buch „…hat ein gantze ersame gmain…“ beschreibt Dr. Hans Hahnenkamp die Dreifaltigkeitssäule und ihre Entstehung.
Fuß- und Autowallfahrer 2026 in Frauenkirchen.
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„Da die Cholera im Jahre 1831 in St. Georgen besonders arg wütete, waren die Dorfbewohner für das Ende der Seuche besonders dankbar und errichteten im Jahre 1832 die Dreifaltigkeitssäule. Diese Säule steht am oberen Stadtweg nach Eisenstadt. Der obere Stadtweg wurde 1954, als die Straßen im Dorf eigene Namen erhielten, nach dieser Säule „Dreifaltigkeitsstraße“ benannt. Die Säule besteht aus einem dreimal abgetreppten Postament mit einem hohen quadratischen Sockel, einer Inschrift-Tafel und Konsolen. Einer stark gegliederten Deckplatte mit Basissockel für die barocke Rundsäule. Einem Kapitell aus Wolken mit Cherubsköpfen. Krönend darauf die Dreifaltigkeit in Dürerform. Um den Basissockel vier Pestheilige, Rosalia, Sebastian, Kajetan und Franziskus Xaverius, von einer Steinbalustrade umgeben. Inschrift auf der Rundsäule: Zum Andenken wegen der / im Monat September / Anno 1831 ausgebrochenen Cholera / Seuche ist diese Dreyfa / ldigkeit Saülen als ein Dankopfer /das diese Seuchenkrankheit im Monat / November wieder gaenzlich / aufgehört hat von der Gemeinde / verlobt und als Denkmal /Anno 1832 errichtet worden.“
Der Dreifaltigkeitssonntag, der Sonntag nach Pfingsten, heuer am 31. Mai, hat für die Gläubigen in St. Georgen eine große Bedeutung und lange Tradition. Ein Teil der Bevölkerung nimmt singend und betend an der Prozession zur Dreifaltigkeitssäule teil. Man dankt und lobt Gott für das Wohlergehen im Leben und bittet aber auch um Gesundheit und eine gute Ernte. An diesem Tag findet alljährlich auch eine verlobte Wallfahrt nach Frauenkirchen, „Maria auf der Heide“ statt. Findet keine Wallfahrt statt, muss dem Verlöbnis entsprechend eine Messe in der Wallfahrtskirche von der Pfarre St. Georgen bezahlt werden.
Weil im Jahre 1973 wegen der Maul- und Klauenseuche keine verlobte Wallfahrt nach Frauenkirchen stattfinden konnte, musste der Ortspfarrer eine Messe im Wallfahrtsort bezahlen. (Erzählung von M. Kummer) Noch in den 1940er Jahren erzählte man, dass die St. Georgener während der Zeit um 1870, als der Neusiedler See ausgetrocknet war, diesen auf ihren Wallfahrtsweg nach Frauenkirchen querten. Eine kleine, engagierte Gruppe aus dem Dorf legt den 56 km langen Weg in 2 Tagen seit vielen Jahren immer wieder zurück und führt den Brauch der gelobten Wallfahrt nach Frauenkirchen am Dreifaltigkeitssonntag weiter.
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