Osliperin Bauer neue Frauenvorsitzende der GPA Burgenland

Gewerkschaft

„Laut. Stark. Gleichberechtigt.“ - Unter diesem Titel fand kürzlich das GPA-Landesfrauenforum statt. Dabei wurde die Osliperin Luljeta Bauer einstimmig zur neuen Frauenvorsitzenden. Sie folgt damit auf Inge Unger.

Von Von Peter Wagentristl

Die neue GPA-Frauenvorsitzende im Burgenland, Luljeta Bauer (2.v.l.), mit ihren Stellvertreterinnen Sabine De Martin de Gobbo (nicht im Bild), Alexandra Baldwin (l.), Marina Vogt-Lechner (2.v.r.) und Marlies Gaal (r.).

Die neue GPA-Frauenvorsitzende im Burgenland, Luljeta Bauer (2.v.l.), mit ihren Stellvertreterinnen Sabine De Martin de Gobbo (nicht im Bild), Alexandra Baldwin (l.), Marina Vogt-Lechner (2.v.r.) und Marlies Gaal (r.).

© ÖGB

Die Frauen der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) haben eine neue Vorsitzende: alle 40 Delegierten gaben Luljeta Bauer aus Oslip ihre Stimme. Bauer übernimmt damit den Vorsitz der GPA-Frauen von Vorgängerin Inge Unger. Zur Seite stehen ihr als Stellvertreterinnen künftig Sabine De Martin de Gobbo, Alexandra Baldwin, Marina Vogt-Lechner und Marlies Gaal.

Die Gewerkschaft bedankte sich im Zuge des Landesforums „bei Inge Unger für ihr großes Engagement und ihre unermüdliche Arbeit im Sinne der Frauenpolitik.“ Unger bleibt den GPA Frauen weiterhin als Mitglied im Präsidium und im Landesvorstand der GPA Burgenland erhalten.

Die Frauenarbeit in der GPA habe ich immer sehr gerne gemacht. Es war und ist mir ein Anliegen, Frauen in der Arbeitswelt zu stärken und für ihre Rechte zu kämpfen. Ich danke allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben und wünsche meiner Nachfolgerin viel Erfolg und Durchsetzungskraft! Inge Unger, GPA Landesfrauenvorsitzende a.D.

Ihre Nachfolgerin Bauer bringt dabei mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Gewerkschaftsarbeit mit. Seit 2014 vertritt sie ihre Kolleginnen als Betriebsrätin bei der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV) und ist auch im GPA-Präsidium, den ÖGB-Landesfrauen sowie im Vorstand der Arbeiterkammer Burgenland aktiv.

Bauer: Feminismus und Gewerkschaftsarbeit gehen Hand in Hand

„Der Feminismus lässt uns die wahren Machtverhältnisse in einer Gesellschaft erkennen. Er macht die Geschlechternormen und die damit verbundenen Erwartungen sichtbar. Diese Normen und ihre Folgen beeinflussen nach wie vor unser Privat- und Berufsleben“, betont die frischgebackene Frauenvorsitzende kämpferisch.

Osliperin Bauer neue Frauenvorsitzende der GPA Burgenland

© ÖGB

Gerade in der Gewerkschaftsarbeit habe man „die Möglichkeit, seine Ideen politisch einzubringen und die Stellung der Frau in der Gesellschaft nachhaltig zu verändern.“ Als neue Frauenvorsitzende will sie den Weg ihrer Vorkämpferinnen fortsetzen und für Frauenrechte im Betrieb und außerhalb kämpfen.

Fraktionsübergreifend gegen Diskriminierung

Die Ziele der Frauenarbeit in der GPA seien dabei klar: „Die Gleichstellung von Frauen und Männern in Beruf und Gesellschaft muss konsequent umgesetzt werden“, betonen die GPA-Frauen. Dafür müsse „Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt“ erkannt und bekmämpft werden, damit Frauen „frei nach ihren Talenten und Wünschen ihren Weg bestimmen“ können.

„Wir möchten Konzepte zur Beseitigung von Diskriminierung am Arbeitsmarkt entwickeln. Mir ist es zudem wichtig, dass wir in der GPA den politischen Diskurs pflegen, unterschiedliche Standpunkte berücksichtigen und überfraktionell zusammenarbeiten“, so Bauer abschließend.