Die Bergstraße

Idyllisches eisenstadt

Ganz nah am Zentrum und doch ein beschaulicher Ort: Die Bergstraße hat einfach etwas Malerisches an sich.

Von Von BVZ Redaktion

Die Kurve im West-Abschnitt der Bergstraße im Juli 2017.

Die Kurve im West-Abschnitt der Bergstraße im Juli 2017.

© Thomas Sailer

Und das gleich in mehreren Formen: der Hang im Westteil, die alten Häuser rund um die Kreuzung mit dem Hartlsteig – und der Ostteil, der zu beiden Seiten von dichtem Grün umsäumt ist. An Schönwettertagen kann hier schon einmal das Gefühl aufkommen, man sei in ein Märchen hineingeraten.

Alles in allem bietet die verträumte Wohnstraße eine Atmosphäre, die gar nicht ahnen lässt, dass sie im Westen in unmittelbarer Zentrumsnähe beginnt und schließlich auch dicht an Regierungsgebäuden vorbeiführt.

Das Rezept dafür? Neben der traumhaften Lage am Fuße des Leithaberghangs vor allem zweierlei: Einerseits die erhaltenen alten Häuser, die noch individuellen Charakter haben und nicht so künstlich-steril und austauschbar wirken wie moderne Bauten; andererseits der Mut zu dicht begrünten Gärten.

Doch auch hier steht die Zeit nicht still: So wich etwa die Steinmauer auf dem Foto schon vor einigen Jahren einem Garagenbau aus Beton. Damit sieht auch der Hang im Westteil heute nicht mehr so verwunschen aus wie in den Jahrzehnten davor. Auch die alten Häuser, oder jedenfalls ihr ursprünglicher Charakter, schwinden – langsam, aber doch.

Die Bergstraße

© Thomas Sailer