Geduld brauchen Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen: Entlang der Bahnstrecke zwischen Wulkaprodersdorf und Schützen am Gebirge finden Bauarbeiten statt.
Nach dem Hochwasser in Leithaprodersdorf und Wimpassing
Leitha-Hochwasser
Nach wie vor wird geraten, Uferbereiche entlang der Leitha zu meiden, da diese noch immer hochwasserführend ist.
Hochwasser. Auch im Wimpassinger Leithahafen stieg der Pegelstand der Leitha und verwandelte den ruhigen Fluss in ein reißendes Gewässer. Nachwievor empfiehlt die Feuerwehr Uferbereiche zu meiden.
© FF Wimpassing
Der Pegelstand der Leitha bei Leithaprodersdorf und Wimpassing sinkt kontinuierlich. Doch es ist noch Vorsicht geboten. „Ich würde von nicht notwendigen Spaziergängen im Bereich der Dammanlagen und des Ufers abraten. Falls man ausrutscht und in die Leitha stürzt, herrscht Lebensgefahr, da das Wasser sehr schnell fließt und man nur schwer wieder rauskommen würde“, so Yannik Sommer, Verwalter der Freiwilligen Feuerwehr Leithaprodersdorf.
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Im Ort sei die Situation aber stabil, wie Bürgermeister Martin Radatz (ÖVP) erklärt: „Die Sandsäcke wurden wieder eingesammelt und in den Bezirk Neusiedl gebracht. Einige Bäume mussten umgeschnitten werden. Diese wurden auch schon beseitigt.“
Feuerwehr rät: „Uferbereiche meiden!“
Sommer spricht daher nur von einer „leisen Entwarnung. Wir schauen laufend nach dem Pegelstand der Leitha und solange von den Bergen her nicht mehr Wasser kommt, schaut es gut aus“, ist er vorsichtig. Auch die Dämme werden immer wieder kontrolliert: „Diese sind bei uns in einem guten Zustand“, so Sommer. Auch Wimpassings Feuerwehr-Kommandant Markus Pluschkovits rät dazu, „Uferbereiche zu meiden“. Am Samstag soll es eine Nachbesprechung zur Lage an der Leitha geben, so Sommer.

© zVg FF Wimpassing
Eine Konsequenz ist, dass die Jubiläums-Lamawanderung der Bücherei Wimpassing (sie hätte es heuer zum 20. Mal gegeben) mit dem geplanten Programm abgesagt werden musste, da „die Sicherheit des Weges ist noch ein großes Fragezeichen“ ist, wie das Team in einer Aussendung erklärt. Stattdessen wird es einen „Bilderbuchkino-Nachmittag“ in der Bücherei geben.