Alle Artikel zum Thema: Hochwasser 2024

Hochwasser 2024

Folgen des Hochwassers Generali-Chef: Naturkatastrophen-Versicherungen müssen sich ändern

Nach den massiven Schäden, die durch die Unwetter vergangene Woche entstanden sind, kommen in der Versicherungsbranche wieder alt bekannte Debatten hoch. Allen voran stellt sich erneut die Frage nach einer Pflichtversicherung für Elementarschäden sowie nach den Grenzen der Versicherbarkeit von Naturkatastrophen. Eine Pflichtversicherung wäre für Generali-Chef Gregor Pilgram - wie für die Mehrheit in der Branche - wünschenswert, die politische Umsetzung ist jedoch fraglich.

Nach Rundem Tisch Weitere 80 Millionen nach Hochwasser - und neue Burgenland-Forderungen

Nach einem Treffen mit Vertretern der betroffenen Bundesländer kündigte Minister Norbert Totschnig (ÖVP) die Bereitstellung von zusätzlichen 80 Millionen Euro für den Hochwasserschutz an. Die Sofortmaßnahme sieht Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) „nur als ersten Schritt“; SP-Klubchef Roland Fürst trat zeitgleich mit weiteren Forderungen auf.

Gemeindetag in Oberwart Van der Bellen zeigte in Rede von Hilfe bei Unwettern beeindruckt

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich am Donnerstag von der guten Zusammenarbeit der Institutionen und vor allem dem Engagement der zahlreichen freiwilligen Helfer nach dem verheerenden Unwetter beeindruckt gezeigt. "Inmitten von Leid und Verlust wurde ganz deutlich: Wir können uns aufeinander verlassen", stellte er in seiner Rede am Gemeindetag in Oberwart fest. Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl warnte vor finanziellen Schwierigkeiten der Kommunen.

Nach Unwettern Doskozil fordert bundesweite Katastrophen-Versicherung

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) spricht sich angesichts der jüngsten Unwetter für die Implementierung einer Katastrophen-Versicherung aus. Als Vorbild hierfür soll die vom Bund, den Ländern sowie Landwirten finanzierte Hagelversicherung dienen.

Unwetter ÖBB verlängerten Reisewarnung bis Donnerstag

Aufgrund der Unwetter sowie der Hochwasser in weiten Teilen Österreichs haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ihre seit Freitag aufrechte Reisewarnung bis zum Donnerstagabend verlängert. "Die ÖBB ersuchen eindringlich, von nicht unbedingt notwendigen Reisen abzusehen", teilten die Bahnen Sonntagabend. Der Bahnverkehr blieb in weiten Teilen Niederösterreichs wegen rund 40 Streckenunterbrechungen massiv eingeschränkt.

Hochwasser und Sturm Von Unwetter betroffene Schüler automatisch entschuldigt

Die heftigen Unwetter seit Freitag haben in einigen Teilen Österreichs auch die Infrastruktur massiv betroffen. Schulkinder in betroffenen Gebieten sind deshalb am Montag automatisch entschuldigt, teilte das Bildungsministerium am Sonntag mit.

BH und Land dokumentieren Nach Unwetter: Schon über 2.000 Schadensmeldungen im Burgenland

Nach den Unwettern am vergangenen Wochenende sind im Burgenland bereits über 2.000 Schadensfälle gemeldet worden. Betroffen davon waren vor allem die Bezirke Mattersburg, Oberwart, Güssing und Jennersdorf, allein 1.600 gemeldete Fälle gab es im Bezirk Oberwart, teilte das Landesmedienservice am Donnerstag mit.