650.000 Kilo Lebensmittel verteilt die Pannonische Tafel im Jahr. In Eisenstadt wurde jetzt ein neuer Standort bezogen.
Bischof Ägidius Zsifkovics zeichnete verdiente Persönlichkeiten aus
Lob für Engagement
Rund um den Festtag des heiligen Martin, des Diözesan- und Landespatrons des Burgenlandes, würdigt die Diözese Eisenstadt traditionell Menschen, die sich in ihren Gemeinden einsetzen. Am 9. November 2025 verlieh Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics im Bischofshof Eisenstadt mehreren Persönlichkeiten Auszeichnungen für langjähriges Wirken im kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Die Feier betonte den Gedanken der christlichen Nächstenliebe und das Vorbild des heiligen Martin.
Im Rahmen der traditionellen Feier rund um den Festtag des heiligen Martin, des Diözesan- und Landespatrons des Burgenlandes, zeichnete Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics am 9. November 2025 im Bischofshof Eisenstadt verdiente Persönlichkeiten für ihr langjähriges Engagement im kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich aus.
© Diözese Eisenstadt
Verdienstmedaille in Gold für Franz Flasch
Mit der Verdienstmedaille der Diözese Eisenstadt in Gold wurde in diesem Jahr der Schulrat Franz Flasch aus der Pfarre Unterrabnitz geehrt. Sein Engagement reicht über sechs Jahrzehnte. Er wirkte als Pfarrgemeinderat, Organist, Chorleiter und Chorsänger und prägte das kirchliche Leben in seiner Gemeinde durch beständige Mitarbeit und musikalische Hingabe. Die Diözese hob seinen Einsatz für den Gemeinschaftssinn hervor, der weit über festliche Anlässe hinausreicht.
St.-Martins-Orden in Gold für sechs Persönlichkeiten
Dr. Hans Kirisits wurde für sein jahrzehntelanges Engagement für Menschen mit Behinderungen und seine Verdienste um die Weiterentwicklung des Wohnheims Dornau ausgezeichnet.
Annemarie Pronegg aus Kotezicken würdigte der Bischof für ihr lebenslanges Wirken in der Kinder- und Jugendhilfe, für ihre sozialtherapeutische Arbeit und ihr großes Zeugnis gelebter Nächstenliebe und Friedensarbeit.
Pfarrer Dr. Gerhard Harkam erhielt den Orden für sein herausragendes Wirken im Dienst der Ökumene und des interreligiösen Dialogs, das er als evangelischer Pfarrer und langjähriger Geschäftsführer des Concentrums Stadtschlaining geprägt hat.
Auch die evangelische Pfarrerin Mag. Ingrid Tschankaus Gols wurde geehrt – für ihren unermüdlichen Einsatz für gelebte Ökumene und das Brückenbauen zwischen Menschen und Konfessionen.
Die NeusiedlerinFriederike Pirringer, Präsidentin a. D. des Roten Kreuzes Burgenland, erhielt den Orden in Anerkennung ihres beispielhaften Engagements im Dienst der Menschlichkeit, der sozialen Verantwortung und der Nächstenliebe.
Schließlich wurde Hofrat Dr. Karl Mitterhöfer, Präsident des Landesgerichts Eisenstadt a. D., ausgezeichnet für sein jahrzehntelanges Wirken in der Rechtsprechung, das stets von Integrität, Verantwortungsbewusstsein und christlicher Haltung geprägt war.
St.-Martins-Orden in Silber drei Mal verliehen
Otto Fruhmann wurde für seine engagierte Erforschung und Dokumentation der 600-jährigen Geschichte der Pfarre Unterrabnitz geehrt, mit der er ein wertvolles Werk der Erinnerungskultur geschaffen hat.
Hofrat Mag. Walter Roth aus Pama wurde für sein vielfältiges Wirken in der kirchlichen Jugendarbeit, im Bildungsbereich und in der Förderung des grenzüberschreitenden Dialogs mit der Slowakei ausgezeichnet.
Dr. Gabriele Kindshofer erhielt den Orden für ihren langjährigen, verantwortungsvollen Dienst als Leiterin der Diözesanen Ombudsstelle gegen Missbrauch und Gewalt. Seit 2010 begleitet sie Betroffene mit großer Empathie, fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit und setzt sich unermüdlich für Aufklärung und Prävention ein.
Bischof Ägidius Zsifkovics: „Ich bedanke mich nicht nur bei Ihnen persönlich für Ihre Leistungen und Ihren Einsatz, sondern auch bei Ihren Ehepartnern und Familien, dass Sie von Ihnen die notwendige Unterstützung erhalten, um Ihren Dienst für Gesellschaft und für die Kirche leisten zu können. Den Dank für Ihr Tun verbinde ich mit der Bitte weiterhin im Sinn unseren Landes- und Diözesanpatrons Martinstaten in Kirchen uns Gesellschaft zu setzen.“
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