Die Feuerwehr aus Donnerskirchen und aus der US-Stadt Stowe wollen eine Partnerschaft aufbauen.
Neufeld/Steinbrunn: Radwegenetz wächst weiter
Neue Siedlung
Der neue Radweg zwischen Steinbrunn Neue Siedlung und Neufeld ist bereits auf Schiene. Die Planung läuft auf Hochtouren, einen genauen Zeitplan gibt es aber noch nicht.
Der Radweg zwischen den Ortsteilen Steinbrunn und Neue Siedlung wurde im Juni 2022 feierlich eröffnet. Nun soll er bis Neufeld erweitert werden.
© BVZ/Wagentristl
Der Ortsteil Steinbrunn Neue Siedlung sitzt gewissermaßen zwischen den Stühlen. Mit Neufeld zusammengewachsen haben die Bewohner vor allem einen Bezug zur Nachbarstadt - politisch und administrativ ist man aber Teil von Steinbrunn. Eine eineinhalb Kilometer lange Straße verbindet Steinbrunn und die Neue Siedlung, seit 2022 gibt es auch einen Radweg zwischen den Ortsteilen.
Und dieses Radwegnetz soll nun ausgebaut werden, die Genehmigung liegt bereits vor, wie den Gemeinden Steinbrunn und Neufeld nun mitgeteilt wurde. „Ende Jänner 2024 wurden die Stadtgemeinde Neufeld, wie auch die Partnergemeinde Steinbrunn informiert, dass das Projekt ,Erweiterung des gemeindeverbindenden Geh-/Radweges Steinbrunn Neue Siedlung - Neufeld' in das Burgenländische Radattraktivierungsprogramm aufgenommen wird“, verrät Neufelds Bürgermeister Michael Lampel.
Zeitplan für Bauarbeiten noch offen
An der Planung wird bereits eifrig gebastelt, Details zu den Bauarbeiten und einen Zeitplan gibt es aber bisher noch nicht.
Das tut der Freude in den Gemeinden freilich keinen Abbruch: „Neufeld ist in der sehr guten Lage mit dem 66 Kilometer langen B11 Leitharadweg, der direkt durch das Zentrum Neufelds führt, schon jetzt ein attraktives Radwegenetz anbieten zu können“, so Lampel.

© zVg Stadtgemeinde, Peter Wagentristl
Auch die Verbindungsradwege zu den „großen Radwegen“, etwa dem R1 „Jubiläumsradweg“ Kittsee - Kalch, dem B10 Neusiedlerseeradweg, oder gar zum internationalen Radweg EuroVelo 9 (Ostsee-Adria) machen „Neufeld für alle Radbegeisterten zu einem guten Standort, der jetzt noch zusätzlich attraktiver werden soll“, freut sich der Neufelder Bürgermeister.
Ähnlich geht es seiner Steinbrunner Amts- und Parteikollegin Isabella Radatz-Grauszer: „Es ist eine große Erleichterung, dass wir nun ins Radwegnetz-Attraktivierungsprogramm aufgenommen wurde, wir freuen uns sehr.“ Der neue Radweg zwischen Steinbrunn und Neue Siedlung, der 2022 eröffnet wurde, werde gut angenommen und zeige, dass ein durchdachtes Angebot auch von der Bevölkerung angenommen werde.
Verkehrsberuhigung in der Neuen Siedlung
Ein durchgehender Radweg von Steinbrunn bis Neufeld würde außerdem die Anreise zum Bahnhof per Rad deutlich attraktiveren, ist Radatz-Grauszer überzeugt. Außerdem gibt es in der Neuen Siedlung keinen durchgehenden Gehsteig - ein Problem, dass mit dem Rad- und Gehweg ebenfalls in Angriff genommen werden soll. Mit einer Umsetzung rechnet die Ortschefin aber erst 2025.
Schon heuer soll dagegen die Verkehrsberuhigung mit Querungshilfen und Bushaltestelle in Angriff genommen werden. „Dabei werden wir den Radweg gleich mitdenken“, hat die Bürgermeisterin das gesamte Verkehrskonzept im Blick. Insgesamt soll der Ortsteil für Fußgänger und Radfahrer attraktiver gestaltet werden und das Tempo der durchfahrenden Autos gedrosselt werden.
Weitere Radwege im Gespräch
Beim dritten Ortsteil, Steinbrunn Seesiedlung, bemüht sich die Gemeinde ebenfalls um eine Anbindung per Radweg. „Dazu haben wir ein neues Ansuchen an die Grundeigentümer ausgeschickt - wir geben hier die Hoffnung nicht auf“, erklärt Radatz-Grauszer.
Richtung Zillingtal gebe es aktuell noch keine konkreten Überlegungen, ein Radweg sei aber wünschenswert. Auch hier gilt aber, dass man für den Ausbau auf das Entgegenkommen der Grundeigentümer angewiesen ist. Zwischen Steinbrunn und Müllendorf bzw. Großhöflein haben diese Plänen für einen Radwegbau einen Strich durch die Rechnung gemacht.