Mutwillig soll ein Mieter in einem Haus im Bezirk Eisenstadt Verwüstungen verursacht haben. Jetzt wurde er verurteilt.
Pink steht uns allen
Ninas liebes Geflüster
Ein Mascherl in rosa...
Nina Mayer schreibt in ihrer Kolumne „Ninas liebes Geflüster“ über die Geschichten hinter den Geschichten.
© Nina Mayer
Jetzt wird es wieder pink. Ich finde, das ist eine gute Nachricht.
In den kommenden Wochen wird das Burgenland ein bisschen pinker. Es wird über Brustkrebs gesprochen, es werden Mascherl getragen, Veranstaltungen organisiert, Spenden gesammelt und Menschen zusammengebracht. Pink Ribbon ist längst viel mehr als ein rosa Schleifchen, das man sich an die Bluse steckt. Es ist ein sichtbares Zeichen, um über etwas zu sprechen, das uns alle betreffen kann. Krankheit, Vorsorge, Angst, Hoffnung und vor allem Zusammenhalt.
Das ist die große Stärke dieser Charity-Aktion. Sie macht aus einem Thema, das oft mit Unsicherheit und Sorgen verbunden ist, etwas Gemeinschaftliches. Plötzlich steht da nicht mehr nur die einzelne Frau, die eine Diagnose erhalten hat, sondern viele Menschen neben ihr. Freundinnen, Familien, Kolleginnen, Ärzte, Organisationen, Unterstützerinnen und Unterstützer.
Nicht, dass ein rosa Mascherl allein irgendetwas heilen könnte. Das kann es natürlich nicht. Aber es kann daran erinnern, hinzuschauen, sich Zeit für die eigene Gesundheit zu nehmen, eine Untersuchung nicht länger aufzuschieben, einer Freundin zu sagen: „Ich bin da.“ Oder einfach ein paar Euro zu spenden, wenn man kann. Hilfe muss nicht immer riesengroß sein. Manchmal beginnt sie mit einem kleinen rosa Mascherl.
Und dann gibt es da noch etwas, das mir an den Pink-Ribbon-Wochen gefällt: Sie zeigen, wie viel Gutes entstehen kann, wenn Menschen ihre Bekanntheit, ihre Zeit, ihre Energie oder einfach ihr großes Herz für andere einsetzen.
Im Burgenland wird das in den kommenden Wochen wieder besonders spürbar sein. Also: Holen wir ruhig schon einmal die rosa Brille heraus. Nicht, um die Welt schönzureden, sondern um vielleicht ein bisschen genauer hinzusehen. Aufeinander, auf uns selbst und auf all jene, die gerade ein bisschen mehr Unterstützung brauchen.
Pink steht uns nämlich allen.