Hornstein rüstet sich für eventuelle Blackouts

Prophylaxe

Die Marktgemeinde Hornstein erarbeitet seit vergangenem Feber ein Blackout-Konzept. Im Frühjahr soll das neue Konzept präsentiert werden.

Von Von BVZ Redaktion

Was tun, wenn das Licht ausgeht? Hornstein rüstet sich für den Fall eines Blackouts.

Was tun, wenn das Licht ausgeht? Hornstein rüstet sich für den Fall eines Blackouts.

© Weingartner-Foto

Vor knapp einem Jahr beschloss der Gemeinderat auf Antrag der SPÖ die Erstellung eines Blackout-Konzepts. Der Antrag fand auch die Zustimmung der ÖVP, Bürgermeister Christoph Wolf überantwortete daraufhin der SPÖ die Ausarbeitung eines Konzepts.

Diese, vor allem Gemeinderat Kevin Preisegger als Leiter der Blackout-Gruppe, organisierten daraufhin Arbeitssitzungen um mit anderen Gemeinderatsmitlieden und interessierten Hornsteinern für den Fall eines großflächigen länger andauernden Stormausfalls vorzusorgen.

„Für den Ernstfall eines länger andauernden Stromausfalles, also einem Blackout, wollen wir die Bevölkerung sensibilisieren und informieren. Dazu wird es neben der baldigen Veröffentlichung des Konzeptes im Frühjahr 2024, auch eine Infoveranstaltung geben“, so Gemeinderat Kevin Pressegger.

Viele Arbeitstreffen und langwierige Vorbereitung

Schon vergangenen Feber fand dazu ein Informationsabend mit Sicherheitsexperten Günter Prünner. Arbeitsgruppen-Leiter Kevin Pressegger bringt neben einschlägiger Ausbildung auf der FH Burgenland auch Erfahrung als langjähriger Mitarbeiter in der Energiebranche mit.

Den Startschuss für die Erstellung des Blackout Konzeptes stellte der öffentliche Blackout Infoabend am 24. 02. 2023 im Forsthaus dar. Mit Günter Prünner konnte ein Experte für diese Veranstaltung gewonnen werden. Dieser Informierte die Interessierten aus der Bevölkerung und beantwortete anschließend Fragen aus dem Publikum. Federführend involviert waren auch Vizebürgermeister Rainer Schmitl, Bürgermeister a.D. Herbert Worschitz, zahlreiche Gemeinderäte - vor allem der SPÖ - sowie einigen Interessierte aus der Bevölkerung

Am Tisch liegt nun ein (fast) fertiges Konzept, das vollständige Ergebnis der Arbeitsgruppe soll im Frühjahr im Gemeinderat präsentiert, aber auch laufend aktualisiert werden.