650.000 Kilo Lebensmittel verteilt die Pannonische Tafel im Jahr. In Eisenstadt wurde jetzt ein neuer Standort bezogen.
Bayern wurde wieder ein Stück burgenländischer
Städtepartnerschaft
Wie jedes Jahr besuchte auch heuer wieder eine Delegation aus Eisenstadt ihre Partnerstadt in Bad Kissingen (Bayern).
Die Eisenstädter Delegation beim Rakoczy-Fest ihrer Partnerstadt Bad Kissingen: Die Winzer Norbert Mühlgassner und Stefan Kaiser, Stadtbezirksvorsteher Josef Weidinger, Stadträtin Birgit Tallian, Bad Kissingens Oberbürgermeister Dirk Vogel, Städtepartnerschaftsvereins-Obfrau Martha Zeltner, Bad Kissingens Bürgermeister Thomas Leiner, Walter Gaal sowie Christine und Lena Mühlbauer (v.l.).
© BVZ/Kaiser
Heuer hätte das Wetter im Vergleich zum Vorjahr gehalten, als es das Rákóczi-Fest doch deutlich verregnet hatte - diesmal war aber die gleichzeitig stattfindende Feuerwehr-WM in Eisenstadt ein mächtiges Konkurrenzprogramm. So fand sich an diesem Wochenende eine etwas kleinere Delegation als sonst üblich in Bad Kissingen ein, um gemeinsam mit der Eisenstädter Partnerstadt dieses schon 76 Jahre alte Fest zu feiern. Fürst Franz (Ferenc) Rákóczi war übrigens - im Gegensatz zu Kaiserin Sissy - übrigens nie persönlich in Bad Kissingen, aber der Ruf seiner Kuruzzen war ihm vorausgeeilt: Was man in Wien fürchtete, fanden die Franken anscheinend so toll, dass sie dem Fürsten 1737 eine Quelle widmeten. Läppische 241 Jahre später, 1978 also, wurde Eisenstadt die Partnerstadt von Bad Kissingen - und so lange besucht man sich nun schon gegenseitig.
Bei den Eisenstädter Wein- und Genusstage vom Mittwoch, dem 19. bis Sonntag, dem 23. August, kann man die Bad Kissinger besuchen.