Familypark schickt beliebte Attraktion in Pension und baut aus

Tempelrutsche Adieu!

Eine geht, eine kommt - und alles wächst: Der Familypark schickt die beliebte Tempelrutsche in Pension, sie wird durch eine neue Attraktion ersetzt. Und auch die Gesamtfläche des größten Vergnügungsparks Österreichs soll weiter wachsen.

Von Von Peter Wagentristl

Die seit Jahrzehnten beliebte Tempelrutsche hat ausgedient, Liebhaber können dort noch bis September rutschen - dann wird sie durch eine neue Attraktion ersetzt.

Die seit Jahrzehnten beliebte Tempelrutsche hat ausgedient, Liebhaber können dort noch bis September rutschen - dann wird sie durch eine neue Attraktion ersetzt.

© Familypark

Mit Ende der Saison 2025 verabschiedet sich der Freizeitpark von einer seiner beliebtesten Attraktionen – der Tempelrutsche. Noch bis September haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, eine letzte Fahrt auf der abenteuerlichen Rutschbahn zu genießen.

Der Abschied bringt jedoch auch Grund zur Vorfreude: Ab der Saison 2026 sollen gleich zwei neue Attraktionen in der Themenwelt „Abenteuerinsel“ eröffnet werden. Wie der Park bekannt gab, wird eine davon ein „rasantes Erlebnis für mutige Entdeckerinnen und Entdecker“, die andere ein „liebevoll gestaltetes Highlight für kleine Gäste“.

Details zu den neuen Fahrgeschäften will der Familypark in den kommenden Monaten bekannt geben.

Familypark schickt beliebte Attraktion in Pension und baut aus

© Familypark

Familypark will weiter wachsen

Der Familypark in St. Margarethen plant eine umfassende Erweiterung: Auf einer Fläche von 1,5 Hektar soll eine neue Themenwelt mit zusätzlichen Attraktionen entstehen. Das Gelände liegt auf Ruster Hotter, wo zuletzt das Halloween-Event samt „Haunted House“ stattfand. Auch kleinere Flächen auf St. Margarethener Hotter sind betroffen.

Für die Umsetzung ist eine Umwidmung nötig, die im Zuge der nächsten Flächenwidmungsplanänderung der Freistadt Rust erfolgen soll. Laut Betreiber handelt es sich um eine „wesentliche wirtschaftliche Erweiterung“, die regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze stärken soll. Ein konkreter Zeitrahmen steht noch nicht fest – Verfahren und Widmungen brauchen Zeit. Eine Erweiterung auf die andere Straßenseite der B52 ist derzeit nicht in Planung.