Warum das Burgenland bei der Gesundheitsversorgung Druck machtund was Patienten von der Debatte erwarten dürfen.
Verkehrsbetriebe Burgenland: Zum fünften Geburtstag kommen die E-Busse
1,5 Millionen Fahrgäste
Im heurigen Jahr zählten die Verkehrsbetriebe Burgenland auf ihren 93 Buslinien laut ihrer Statistik 1,5 Millionen Fahrgäste. Seit dem ersten vollen Betriebsjahr 2021 hat sich die Zahl damit verhundertfacht. Ins nächste Jahr gehen die VBB mit neuen Elektrobussen und dem BAST und weiterem Netz-Ausbau.
Die Verkehrsbetriebe Burgenland rüsten mit Elektrobussen auf.
© VBB
Im kommenden Jahr haben die Verkehrsbetriebe Burgenland einige neue Pläne, wie das Geschäftsführer-Duo Wolfgang Werderits und Johannes Jandrisevits verraten: Acht neue E-Busse werden im EInsatz sein, dazu wird die Lade-Infrastruktur errichtet. Neue Park-and-Ride-Anlagen sollen außerdem gebaut werden, Buslinien und die BAST-App erweitert werden.
Mit 1,5 Millionen Fahrgästen im heurigen Jahr habe man im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent zugelegt: „So viele Menschen wie noch nie haben damit den öffentlichen Verkehr im Burgenland genutzt“, heißt es aus der Geschäftsführung. Seitens der Landesregierung verweisen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner auf den kontinuierlichen Aufbau des Busnetzes und - ergänzend mit dem Burgenländischen Anrufsammeltaxi BAST - von einem „nie dagewesenem Öffi-Angebot“.
Politisch gibt es aber auch Kritiker, daran erinnerten die FPÖ und die ÖVP zum fünfjährigen VBB-Jubiläum. Seitens der Oppositionsparteien sehen Thomas Grandits (FPÖ) und Hans Unger (ÖVP) die Zahlen als „Schönfärberei“ und eine Konkurrenz zu privaten Busanbietern. Im Land und bei den VBB hat man immer wieder auf Kooperationsangebote hingewiesen. Und die Grünen gratulieren zum Jubiläum, ihr Klubchef Wolfgang Spitzmüller ist bekennender VBB-Nutzer der ersten Stunde.