2. Klasse Mitte: Schützenfest im Topspiel und ein heroischer Derbysieg

2. KLASSE MITTE

Neckenmarkt deklassierte Dörfl vor heimischer Kulisse und ist nun Zweiter. Sigleß drehte im Derby gegen Hirm einen 0:2-Rückstand.

Von Martin Ivansich

Roland Mundi steuerte zwei Tore beim 5:1-Sieg der Neckenmarkter gegen Dörfl bei.

Roland Mundi steuerte zwei Tore beim 5:1-Sieg der Neckenmarkter gegen Dörfl bei.

© Martin Ivansich

Neckenmarkt – Dörfl 5:1. Der Hausherr spielte eine dominante erste Spielhälfte, ließ die Dörfler kaum zu Chancen kommen und war selbst vorne sehr aktiv. Das Neckenmarkter Chancenplus wurde mit einer 2:0-Pausenführung belohnt, Botond Nemeth und David Szanto glänzten als Torschützen. Nemeth schnürte unmittelbar nach der Pause den Doppelpack – 3:0. Entscheidung? Nein, weil Dörfls Martin Czimber in Form des 3:1-Treffers eine Antwort hatte und Neckenmarkt zum Nachdenken brachte. Plötzlich war der UFC von der Rolle, spielte 25 schwache Minuten, die der Gast aber trotz einiger guter Chancen nicht nutzen konnte. In der Schlussviertelstunde war die Mannschaft von Trainer Reinhard Schock wieder aktiver, Roland Mundi traf binnen zwei Minuten doppelt und fixierte damit den 5:1-Sieg der Gastgeber.

Sigleß – Hirm 4:2.Für Sigleß gab es rasch die kalte Dusche. Nach zwei Minuten donnerte Hirms Mirza Sejmenovic einen Freistoß ins Netz. Eine Viertelstunde später erhöhte Bastian Götzinger auf 2:0 für Hirm, gleichzeitig der Pausenstand. Sigleß lief nicht nur einem Rückstand hinterher, sondern musste ab Minute 23 auch auf den verletzten Kapitän Stefan Vondraus verzichten. Keine guten Vorzeichen für Halbzeit zwei. „Die Mannschaft hat dann aber herausragend gekämpft“, so Sigleß-Sektionsleiter Peter Zistler. Seine Mannschaft hatte zunächst bei einem Hirmer Lattenschuss noch Glück, legte dann aber los. Ein Eigentor besorgte das 1:2, dann war Halil Dombayci zur Stelle (66.) – 2:2. In der heißen Schlussphase brachte Lukas Jagschitz (84.) die Heimischen erstmals in Führung und Dombayci fixierte per Traumtor ins Kreuzeck den 4:2-Derbysieg nach 0:2-Rückstand.

Stoob – Unterfrauenhaid 0:0. „Sie waren uns deutlich überlegen, wir können uns bei Tormann Martin Gyécsek bedanken“, so SCU-Obmann Thomas Lämmermayer. Sein Goalie brachte die Heimischen schier zur Verzweiflung. Stoob dominierte, hatte Topchancen, scheiterte aber entweder an sich selbst oder eben am bärenstarken Gyécsek. Höhepunkt des heimischen Chancenwuchers war ein vergebener Elfer des sonst so sicheren Schützen Benjamin Gugcso, der am Tor vorbeischoss. „Wir waren die bessere Mannschaft, hätten aber wohl drei Stunden spielen können und es wäre uns kein Tor gelungen“, ärgerte sich der Stoober Trainer Wolfgang Weber.

Unterrabnitz – Tschurndorf 2:6. Spielertrainer Laszlo Egle machte in der Anfangsphase den Unterschied aus, besorgte mit einem Doppelpack nach 22 Minuten eine solide Gästeführung. Gabor Jakubovics erhöhte nach einer halben Stunde auf 3:0 für den ASK, der aber zu Beginn der zweiten Halbzeit nachlässig wurde. Der eingewechselte Daniel Haspel erzielte den Anschlusstreffer für den SCU, der in der Folge die Gäste zumindest leicht ins Wanken brachte. Weil aber Egle sein Visier besonders gut eingestellt hatte, stand es nach 66 Minuten 4:1 für die Gastmannschaft, die am Ende verdient mit einem 6:2-Sieg die Heimreise antrat. Mit insgesamt vier Toren war Egle der Mann des Spiels, der nun bei insgesamt neun Saisontoren hält.