Beim Sigleßer Bewerb des „Ersten großen BVZ-Schnopsn-Turniers“, das die BVZ gemeinsam mit Schnopsn.com und dem Burgenländischen Landesfeuerwehrverband veranstaltet, war Julia Sommer die einzige weibliche Teilnehmerin. Die 35-Jährige aus Sigleß blickt auf eine lange Schnapser-Tradition in ihrer Familie zurück und war von der Veranstaltung begeistert. Die Turnierserie wird burgenlandweit ausgetragen, der Reinerlös kommt den Feuerwehren zugute.
Zweite Etappe: Kanalsanierung in Rohrbach und Marz wird fortgesetzt
470.000 Euro Investition
Die Gemeinden Rohrbach und Marz setzen die schrittweise Sanierung ihrer Kanalisationsanlagen fort. Nach der ersten Sanierungsphase von 2021 bis 2025 folgt nun die zweite Etappe in den Jahren 2026 bis 2028. Das Projekt wird gemeinsam umgesetzt, um bei Planung und Ausschreibung Kosten zu sparen.
Vertreter der Gemeinden Rohrbach und Marz bei einem gemeinsamen Abstimmungstermin zur Kanalsanierung im Ziviltechnikbüro B&K: Viktor Gerdentis, Peter Pataki und Markus Pollak mit SPÖ-Gemeindevorstand Thomas Schmidt (Rohrbach), Bürgermeister Günter Schmidt (Rohrbach), Vizebürgermeisterin Maria Zachs (Marz) und Bürgermeister Gerald Zachs (Marz).
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Insgesamt investieren Marz und Rohrbach gemeinsam rund 473.000 Euro brutto in die zweite Sanierungsphase und damit in die langfristige Sicherheit und Zukunftsfähigkeit ihrer kommunalen Infrastruktur, wird von den Bürgermeistern Günter Schmidt (Rohrbach) und Gerald Zachs (Marz) bekannt gegeben.
Ein Teil des Kanalnetzes stammt bereits aus den 1970er-Jahren und ist damit seit mehreren Jahrzehnten in Betrieb. Im Zuge von TV-Befahrungen des Kanals wurden die Leitungen kontrolliert und nach ihrem Zustand bewertet. Dabei wurden auch schwere Schäden der Schadensklassen 4 und 5 festgestellt. Gerade bei derart alten Leitungen sei eine Sanierung daher an manchen Stellen mehr als notwendig. Diese besonders betroffenen Bereiche werden im Zuge der laufenden Sanierungsphase vollständig saniert.
Arbeiten werden größtenteils unterirdisch und ohne großflächige Aufgrabungen durchgeführt
Die Arbeiten sind wichtig, um größere Folgeschäden frühzeitig zu verhindern, heißt es. Werden Risse, Undichtheiten oder andere Schäden nicht rechtzeitig behoben, können daraus wesentlich höhere Kosten entstehen. Gleichzeitig wird mit der Sanierung die Betriebssicherheit des Kanalnetzes langfristig gewährleistet.
Ein funktionierendes und leistungsfähiges Kanalnetz ist außerdem eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich beide Gemeinden auch künftig nachhaltig weiterentwickeln und wachsen können. Mit der laufenden Sanierung wird daher nicht nur bestehende Infrastruktur erhalten, sondern auch in die zukünftige Entwicklung von Rohrbach und Marz investiert.
Ein großer Vorteil ist, dass die Arbeiten der zweiten Etappe unterirdisch und ohne großflächige Aufgrabungen durchgeführt werden können. Je nach Schadensbild kommen moderne Verfahren wie Kanalroboter, Kurzliner, Edelstahlmanschetten oder Inliner zum Einsatz. Mit den ersten Arbeiten wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 begonnen.