Michael Bradl hat sich mit seiner Frau Diana und Sohn Cosmo in Panama ein Zuhause aufgebaut. Ein schweres Erdbeben verwüstete das erst vor etwas mehr als einem Jahr fertiggestellte Haus. Nun soll eine Spendenaktion beim Wiederaufbau helfen.
Oranges Zeichen gegen Gewalt
aktion
Soroptimist International und Stadt Oberwart für Kampagne „Orange the World“.
Gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen: Bürgermeister Georg Rosner mit Vertreterinnen des Soroptimist International Clubs Südburgenland/Stegersbach sowie den an der Herstellung beteiligten jungen Damen und dem Werkstätten-Mitarbeiter bei einer der neuen orangefarbenen Bänke in Oberwart.
© Stadtgemeinde Oberwart
Zwei orangefarbene Sitzbänke machen in Oberwart ab sofort auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema aufmerksam: Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Bänke wurden auf Initiative des Soroptimist International Clubs Südburgenland/Stegersbach aufgestellt und befinden sich am Busbahnhof am Hauptplatz sowie bei der Bushaltestelle beim Einkaufszentrum eo. Sie sind ein sichtbares Zeichen der internationalen UN-Kampagne „Orange the World“ und bieten gleichzeitig konkrete Hilfestellung für Betroffene.
An den wetterfesten Bänken sind Plaketten mit wichtigen Notrufnummern angebracht, an die sich Menschen wenden können, die von Gewalt oder Bedrohung betroffen sind. Damit sollen die Bänke nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern auch den Zugang zu Hilfe erleichtern.
Die Kampagne „Orange the World“ macht jedes Jahr im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ vom 25. November bis 10. Dezember auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam. Der Soroptimist International Club Südburgenland/Stegersbach engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für Frauen und Mädchen in der Region und setzt mit den Bänken, die auch in anderen Gemeinden aufgestellt werden, ein weiteres sichtbares Zeichen.
Bürgermeister Georg Rosner begrüßt die Initiative: „Gewalt an Frauen und Mädchen darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Es ist wichtig, dass wir hinschauen, darüber sprechen und Betroffenen zeigen, wo sie Hilfe bekommen können. Die orangefarbenen Bänke machen dieses wichtige Thema im öffentlichen Raum sichtbar. Ich bedanke mich bei den Soroptimistinnen für ihre Initiative und bei allen, die zur Umsetzung beigetragen haben. Als Stadtgemeinde unterstützen wir dieses Projekt sehr gerne.“
Ein besonderer Dank gilt den Jugendlichen von Jugend am Werk, die mit großem Engagement die Metallgestelle für die Bänke gefertigt haben. Auch der Verein vamos war an der Umsetzung beteiligt. Durch diese Zusammenarbeit konnte ein Projekt verwirklicht werden, das gesellschaftliche Verantwortung, handwerkliches Können und soziales Engagement verbindet.