Das Recyclingunternehmen PET to PET hat im ersten Halbjahr 2026 rund 17.100 Tonnen Getränkeflaschen verarbeitet. Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr liegt das Ergebnis über dem Niveau der Jahre vor Einführung des Einwegpfands.
Das Recyclingunternehmen PET to PET hat im ersten Halbjahr 2026 rund 17.100 Tonnen Getränkeflaschen verarbeitet. Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr liegt das Ergebnis über dem Niveau der Jahre vor Einführung des Einwegpfands.
Ab 2026 setzt das Traditionsmineralwasser Juvina ausschließlich auf PET – eine Entscheidung aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.
Im Pfandsystem herrscht mehr Disziplin, als man anfangs vielleicht erhofft hat: Daher gibt's auch Schlangen im Supermarkt – und trotzdem gut gefüllte gelbe Säcke zuhause.
PET to PET bereitet sich mit einem Ausbau des Standorts Müllendorf auf die Einführung des Pfandsystems vor. Ein kleines Minus bei der Recycling-Menge unterstreicht auch ein Problem für die Umwelt: Recycling ist noch immer teurer als neues Plastik zu produzieren.
Billiges Ausgangsmaterial, hohe Energiekosten, Einweg-Pfandsystem ab 2025 - für den Recycling-Riesen PET to PET in Müllendorf gibt es aktuell mehrere große Herausforderungen. Trotzdem läuft es beim Unternehmen wirtschaftlich stabil und neben dem Recycling von PET-Flaschen setzt man nun auch auf Photovoltaik und Diensträder - und sogar ein Ausbau steht 2024 an.