Topspiele am Programm: Zweiter trifft auf Dritten & Rennen um die Herbstkrone

1. Klasse Mitte

Dörfl gegen Geresdorf, Raiding gegen Mannersdorf – die vorletzte Runde der Hinrunde bringt Spitzenspiele und viele Personalfragen.

Von Dominik Falk

Das Spitzenspiel der 14. Runde steigt am Sonntag in Dörfl: Der Zweite empfängt den Dritten, Kroatisch Geresdorf. Obmann Christoph Biricz rechnet mit „der nächsten harten Partie“: „Der Platz dort liegt uns nicht besonders, wir tun uns dort immer irrsinnig schwer – ich weiß nicht, wieso, das ist schon immer so.“ Dennoch erwartet er einen „heißen Kampf, den wir natürlich für uns entscheiden wollen“. Geresdorf reist nach dem 4:1 gegen Mannersdorf an, dem ersten Sieg nach drei Niederlagen in Serie. Dörfl wiederum ist nach dem 6:0 gegen Baumgarten wieder in Torlaune. Einen Schritt weiter oben steht der ASK Raiding. Mit vier Punkten Abstand führt das Team die Tabelle an. „Da hätte vor der Saison niemand gedacht, und es war auch nie unser direktes Ziel, aber wir haben uns das verdient“, sagt Trainer Anton Drabeck. Am Samstag kommt Mannersdorf, und Drabeck weiß: „Der Anreiz, uns zu schlagen, ist für Mannersdorf noch größer, weil wir an der Tabellenspitze sind.“ Dazu fehlt Stürmer Drissa Yeo nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, was Drabeck gelassen sieht: „Das passt besser gegen Mannersdorf, so ist er im Topspiel der letzten Runde gegen Nikitsch/Kroatisch Minihof wieder dabei.“

Serien und Sperren

Der ASK Stoob will die Heimserie fortsetzen: sechs Siege aus sechs Spielen, jetzt wartet im letzten Heimspiel der Hinrunde Antau. Das hat sich in den vergangenen fünf Spielen nicht schlagen lassen. Trainer Arnold Landauer hat allerdings ein Personalproblem: Andreas Imre fehlt gesperrt, Balint Szabo fällt verletzt bis Februar aus, beide Innenverteidiger sind also nicht dabei. „Wir werden das kompensieren, auch wenn die Jungs wichtig wären. Gegen Antau kämpfen wir wieder als Team.“ Im Rennen um die Plätze zwei bis sechs, wo nur zwei Punkte liegen, will der SC Unterfrauenhaid am Freitag zu Hause gegen die SPG Hrvati den Anschluss halten. Für Trainer Jürgen Eidler ist es das letzte Heimspiel „in diesem starken Kalenderjahr“. Hrvati sei „immer eine kleine Wundertüte“, ein Selbstläufer ist das für Eidler nicht: „Wir müssen alles geben und um die drei Punkte kämpfen.“ Nach dem 2:4 in Nikitsch will Unterfrauenhaid den „positiven Saisonabschluss“ daheim. Die SPG Nikitsch/Kroatisch Minihof, die mit dem 4:2 über Unterfrauenhaid zuletzt ein Ausrufezeichen setzte, fährt zur SPG Rabnitztal. Trainer Daniel Pratl erwartet eine schwere Partie: „Vor allem gegen die Underdogs tun wir uns oft schwer, das ist das vorletzte Spiel der Hinrunde – wir geben alles.“ Der SV Loipersbach reist nach Tschurndorf. „Aufgrund der Tabelle könnte man meinen man fährt hin und holt drei Punkte, aber Woche für Woche höre ich dasselbe: In Tschurndorf ist es extrem schwer, das erste Tor zu erzielen“, sagt Trainer Markus Schmidt. „Dieser Dosenöffner wird spielentscheidend.“ Loipersbach ist Achter mit 15 Punkten bei einem Spiel weniger, muss aber mit neun bis zehn Ausfällen pro Woche zurechtkommen. Für Schmidt ist das „okay“, die jungen Spieler bekämen Zeit, sich weiterzuentwickeln. Und der ASK Baumgarten tritt in Unterpullendorf an, gespielt wird wegen des Wildschweinschadens in Steinberg/Dörfl. Trainer Marco Cadek sieht darin eine Chance, die Auswärtsschwäche auszumerzen. Unterpullendorf kommt nach dem 2:3 in Antau.