Pubquiz der anderen Art im Mattersburger Peacock

Alternativer Ansatz

Fünf Runden mit jeweils fünf Fragen galt es kürzlich wieder im Peacock zu beantworten. Das dieses Mal vom Alpenverein veranstaltete Quiz stand jedoch im Zeichen eines „Weltverbesserungsansatzes“.

Von Richard Vogler

Michael Guzei, Peacock-Chef Holger Stefanitsch, Moderator Wolfgang Millendorfer, Gerald Koller und zwei Mitglieder des Gewinner-Teams, der „Burgenländisch-Niederösterreichischen Freundschaft“.

Michael Guzei, Peacock-Chef Holger Stefanitsch, Moderator Wolfgang Millendorfer, Gerald Koller und zwei Mitglieder des Gewinner-Teams, der „Burgenländisch-Niederösterreichischen Freundschaft“.

© Richard Vogler

Das Mattersburger Peacock-Pub war die erste Gastronomieeinrichtung in der Region, die vor nun mittlerweile mehr als zwei Jahren ein Pubquiz veranstaltete. Der Erfolg war immens und andere Pubs „sprangen auf den Zug auf“.

Kürzlich wurde im Peacock wieder ein Pubquiz abgehalten. Die Vorgangsweise mit fünf Fragenrunden zu jeweils fünf Kategorien war wie gehabt, dieses Mal jedoch mit einer Art von eiem „Weltverbesserungsansatz“.

Moderiert wurde es wie gewohnt in pointierter Manier von Wolfgang Millendorfer. Als Veranstalter fungierte dieses Mal jedoch der Alpenverein, vertreten durch Gerald Koller und Michael Guzei. Titel des Quiz war „Planetary Answers – ein Rendezvous mit der Erde“. „Unsere Erde brauchen wir ja alle noch länger – und da ist es gut, dass es Menschen gibt, die sich mit den Fragen der Zeit auseinandersetzen“, hielt Peacock-Chef Holger Stefanitsch fest. Koller erläuterte: „Es geht um nichts weniger, als um die Neuentdeckung der Welt – den Aufbruch zur planetaren Demokratie. Kurzum gesagt: Wir sind nicht auf der Welt – wir sind die Welt und wir sind mit all den planetaren Wesen partnerschaftlich verbunden.

Mit den Fragen wollte man dieses Mal einen Anstoß geben, die Welt voll Zukunftsmut in tieferem Sinn aufs Neue zu entdecken – nicht weiter als Objekt der Ausbeutung, sondern als demokratischer Begegnungsort für alles Lebendige.

Und die gestellten Fragen waren dieses Mal auch etwas kniffliger als sonst. „Welches ist das größte bislang entdeckte Lebewesen?“ wollte man zum Beispiel wissen. Hier wurde nach einem Pilz namens Armillaria ostoyae (Honiggelber Hallimasch) gefragt.