Zwölf Länder, tausend Geschichten und Erfahrungen, die weit über das Reisen hinausgehen: Michael Pahr erzählt warum es sich lohnt, die Welt auf eigene Faust zu entdecken.
Leichtes Bevölkerungsminus in den Bezirken Güssing und Jennersdorf
Bevölkerungszahlen
Aktuelle Zahlen von Statistik Austria zeigen. Das Burgenland wächst, aber nur langsam. Im Bezirk Oberwart gab es mit einem Plus von 213 Personen den größten Zuwachs. Die Bezirke Güssing und Jennersdorf verzeichneten ein leichtes Minus. In den gemeinden Eberau und Mühlgraben blieb die Einwohnerzahl exakt gleich.
In Jennersdorf wird der Kindergarten adaptiert. Gute Kinderbetreung ist ein wichtiger Faktor um Einwohnerzahlen zu halten, oder gar zu steigern,.
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716 Burgenländer:innen mehr als im Jahr 2022. Das ergibt einen relativen Bevölkerungszuwachs von 0,2 Prozent. Im Bundesländer-Vergleich ist das der vorletzte Platz vor Kärtnten. Wien ist natürlich der Klassenprimus. Im Bezirk Oberwart gab es mit einem Plus von 213 Personen den größten Zuwachs. Die Bezirke Güssing ( 85 weniger) und Jennersdorf (34 weniger) verzeichneten ein leichtes Minus.
Die Klassenbesten im Bezirk Güssing und Jennersdorf
Im Bezirk Güssing gab es mit Stand 1. Jänner 2024 in den Gemeinden Hackerberg (plus 1) Heugraben (plus 4) Kukmirn (plus 5), St. Michael (plus 5), Stegersbach (plus 9), Tobaj (plus 13) und Ollersdorf (plus 16) einen Zuwachs. „Das ist ein Zeichen, dass wir auf eine gezielte Siedlungspolitik setzen. Das Ergebnis deutet auf eine hohe Lebensqualität hin. Die Nähe zu den Thermen ist ein Faktor, dazu eine gute Verkehrsanbindung. Wir haben unsere Chancen genutzt“, sagt Ollersdorfs Bürgermeister Bernd Strobl.
Die meisten Abgänge verzeichnete Burgauberg/Neudauberg von 1.469 auf 1.437, mit 32 Personen. Güssing und Neuberg folgen mit einem Minus von 19.
Stadt Jennersdorf schreibt positive Zahlen
Im Bezirk Jennersdorf legte die Bezirkshauptstadt von 4.243 auf 4.171 zu, was einem Plus von 28 Bewohner:innen entspricht. Neuhaus am Klausenbach verringerte von 931 auf 901 und verlor somit 30 Wohnsitze. „Wir haben einen gesunden Zuzug, sowohl junge Familien, aber auch ältere Leute, auch Westösterreicher. Das ist für uns positiv überraschend“, sagt Jennersdorfs Bürgermeister Reinhard Deutsch.
„Kinderbetreuung ist für Familien sehr wichtig. Wenn sich Menschen Grundstücke suchen, wird geschaut, wie die medizinische Versorgung ist, welche Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten es gibt. Jennersdorfs Bürgermeister Reinhard Deutsch
„Wenn die Elektrifizierung der Bahn fertig ist, kann man innerhalb von 50 Minuten in Graz sein, dann gehören wir zum Speckgürtel von Graz und das wird sich massiv auswirken. Wir wollen Tourismus- und Sportgemeide sein. Wir haben einen Gewerbepark in Rudersdorf und einen Businesspark in Heiligenkreuz, all das spielt mit. Der Ausbau der S7 wird sich auch wesentlich auswirken“, so Jennersdorfs Stadtchef. Interessant: In den Gemeinden Mühlgraben (385) und Eberau (917) blieben die Zahlen im Jahresvergleich exakt gleich.
Allgemeine Zahlen aus ganz Österreich
Auf regionaler Ebene gab es 2023 in insgesamt 67 politischen Bezirken einen Bevölkerungsanstieg. Am stärksten fielen die Zugewinne in den Statutarstädten Sankt Pölten (+2,1 %), Eisenstadt (+1,8 %), Wels, Wiener Neustadt und Graz (je +1,4 %) aus. Diese Städte sind zugleich die einzigen fünf Bezirke mit einem größeren Zuwachs als Wien. Rückläufig entwickelten sich die Bevölkerungszahlen in 26 politischen Bezirken. Am stärksten schrumpften die Bezirke Leoben (−1,1 %), Murau (−0,9 %), Gmünd (−0,6 %) und Bruck-Mürzzuschlag (−0,5 %). Im Bezirk Scheibbs war die Bevölkerung am 1. Jänner 2024 exakt genauso groß wie am 1. Jänner 2023.
Der Anteil ausländischer Menschen an der Gesamtbevölkerung stieg von 19,0 % am 1. Jänner 2023 auf 19,7 % am 1. Jänner 2024. Überdurchschnittlich hohe Anteile gab es in Wien (35,4 %), Vorarlberg (20,6 %) und Salzburg (20,3 %), die niedrigsten Anteile verzeichneten Kärnten (13,2 %), Niederösterreich (12,2 %) und das Burgenland (11,4 %).