Und der Landeshauptmann fuhr trotzdem im Bus heim ...

Doskozil mit Humor

„Es könnte ja sein, dass der Misstrauensantrag durchgeht, und ich fahr dann mit dem BAST-Taxi nachhause“, zeigte sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil vor der Sonersitzung im Landtag gelassen. Der Ausgang ist bekannt: Doskozil wurde nicht per Misstrauensantrag heimgeschickt - in den Bus stieg er trotzdem ein.

Von Wolfgang Millendorfer

Der Landeschef an der Haltestelle vorm Landhaus. Nach der Sitzung ging's auf der Linie B14 nachhause.

Der Landeschef an der Haltestelle vorm Landhaus. Nach der Sitzung ging's auf der Linie B14 nachhause.

© Privat, Facebook

„Rückblicken: gar keine schlechte Idee!“, meinte der Landeshauptmann zu seinem Scherz vom Vortag und wartete auf der Haltestelle vor dem Eisenstädter Landhaus auf die Linie B14 Richtung Oberwart. Zuvor hatte Hans Peter Doskozil im Landtag seine Budgetrede gehalten und Kritik der Opposition einstecken müssen: FPÖ und ÖVP hatten, wie berichtet, einen Misstrauensantrag eingebracht. Der ging aber nicht durch.

Seinen Gag vom Vortag griff Doskozil aber nach der Sitzung wieder auf. Und natürlich teilte er das auch auf seinen Social-Media-Kanälen: „Die Fahrt im Burgenland-Bus auf der VBB-Linie B14 war bequem, und ich bin mit vielen Pendlerinnen, Pendlern sowie Schülerinnen und Schülern ins Gespräch gekommen“, machte der Landeshauptmann auch gleich Werbung für die Verkehrsbetriebe Burgenland.

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Und der Landeshauptmann fuhr trotzdem im Bus heim ...
Doskozil im B14-Bus - von Eisenstadt ging's heim nach Oberwart.

© Privat, Facebook

Und der Landeshauptmann fuhr trotzdem im Bus heim ...
Ein Stück des Weges begleitete ihn auch Büroleiter Christian Stiller.

© Privat, Facebook

Nicht alles sei schon perfekt, merkte der Landeshauptmann an, „aber vieles deutlich besser als noch vor ein paar Jahren“. Und zum Abschluss heißt es noch: „Dafür nehme ich die Kritik der Opposition gern in Kauf.“