Die Landes-Aktion „Burgenland bewegt Kids“ geht ins dritte Jahr: Bekannt ist die Inititiative vor allem unter dem Stichwort „Gratis-Ski“. Schülerinnen und Schüler der sechsten Stufe können sich ab 23. November ihre Burgenland-Ski abholen oder einen 130-Euro-Gutschein einlösen.
Neue Stromnetzgebühren - NÖ und Burgenland fordern Überarbeitung
Energiewirtschaft
Niederösterreich und das Burgenland fordern eine grundlegende Überarbeitung des Entwurfs der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung der E-Control. Der Ausbau von Batteriespeichern sei unverzichtbar - der seit Ende Juni vorliegende Entwurf schaffe jedoch zusätzliche Hürden, verzögere Investitionen und drohe den Speicherausbau auszubremsen, erklärten die Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Hans Peter Doskozil (SPÖ).
© Julian Fözö
Die Regulierungsbehörde hatte die Grundsatzverordnung für die Stromnetzgebühren am 30. Juni veröffentlicht. Gelten sollen sie ab 1. Jänner 2027. Die Behörde definiert darin unter anderem, wann Batteriespeicher keine Netzgebühren zahlen müssen. Neu ist auch ein Netzgebührenrabatt für die nachfrageschwachen Nachtstunden im Winter.
Niederösterreich und das Burgenland fürchten aber, dass eine Überregulierung Investitionen gefährdet und die Energiewende verteuert. Sie forderten daher in einer gemeinsamen Aussendung am Donnerstag "praktikablere Regeln für Stromspeicher". Damit Wind- und Sonnenstrom mit dem Verbrauch der Bürger und Unternehmen synchronisiert werden, brauche es mehr Stromspeicher und dies rasch. Der vorliegende Verordnungsentwurf bewirke aber das Gegenteil, warnten Mikl-Leitner und Doskozil.