Im Burgenland wird noch intensiver für Kinder und Enkel vorgesorgt, als in anderen Bundesländern. Die Sparstudie der Erste Bank zeigt aber auch, dass gerne konservativ veranlagt wird. Dabei können schon kleine Beträge auf lange Sicht große Summen bringen - und das wird durch das „Zukunftsdepot“ des Bundes jetzt besonders interessant.
SPÖ-Vorstand: Doskozil will schon bald Verhandlungspartner fixieren
Entscheidung bis Montag
In einer Woche soll feststehen, mit wem die Liste Doskozil in Regierungsverhandlungen geht. Im SPÖ-Landesparteivorstand gab's Standing Ovations für Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, jetzt werden die nächsten Schritte besprochen. Auch personell wird es in der SPÖ Bewegung geben.
Mit viel Applaus wurde Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im SPÖ-Parteivorstand begrüßt.
© Wolfgang Millendorfer
In einem Statement vor Beginn der Vorstandssitzung im SPÖ-Klub kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil an, dass bis kommenden Montag eine erste Entscheidung fallen wird - und zwar, mit wem man nach der Wahl in konkrete Regierungsverhandlungen eintreten wird. Im Rennen sind, wie berichtet, alle drei Landtagsparteien: FPÖ, ÖVP und Grüne. Noch diese Woche werde er mit allen Gespräche führen und am Samstag dann noch intern über die Themenschwerpunkte beraten, sagte Doskozil.
Als eine Art „Vorsondierung“ werde er sich in den kommenden Tagen zu Vier-Augen-Gesprächen mit den Spitzenkandidaten von ÖVP, FPÖ und Grünen zusammensetzen. „Wir führen mit jedem Gespräche“, hielt Doskozil fest - auch mit den Freiheitlichen. Nach der internen Klausur am Samstag soll die Entscheidung für einen potenziellen Koalitionspartner fallen und am Montag bekanntgegeben werden.
Herzlicher Empfang im Landesparteivorstand
In der heutigen Vorstandssitzung im SPÖ-Klub, wo Doskozil herzlich empfangen wurde, will man das Prozedere mit den Parteikollegen besprechen und auch Personaldiskussionen werde es wohl geben, meinte er beim Eintreffen. Immerhin habe die SPÖ nun weniger Mandate, und auch das Regierungsteam wird sich verkleinern, weil man für einen Koalitionspartner Platz machen muss.
Wen das treffen wird, habe er noch nicht entschieden. Er habe seinem Team immer vertrauen können und dieses habe „gut funktioniert“, hielt Doskozil fest.

© Wolfgang Millendorfer