„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

Entsiegelungs-Wettbewerb

100.000 Euro Förderung vonseiten des Landes gibt's für den ersten Platz beim Entsiegelungs-Wettbewerb: Die mittelburgenländische Gemeinde holte ihn mit der geplanten Neugestaltung des 700 Quadratmeter großen Kirchenvorplatzes. Einen Anerkennungspreis bekam Eisenstadt für die Entsiegelungs-Pläne am Jerusalemplatz.

Von Wolfgang Millendorfer

Erster Platz beim Entsiegelungs-Wettbewerb. Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (4.v.l.) gratulierte der Siegergemeinde Frankenau-Unterpullendorf mit Amtsleiter Erich Fazekas, Ersatz-Gemeinderätin Alexandra Kröpfl, Gemeinderat Philip Juranich, Bürgermeister Paul Fercsak, Gemeinderätin Julia Fazekas, Manfred Csenar und Unterpullendorfs Ortsvorsteher Thomas Schreiner (v.l.).

Erster Platz beim Entsiegelungs-Wettbewerb. Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (4.v.l.) gratulierte der Siegergemeinde Frankenau-Unterpullendorf mit Amtsleiter Erich Fazekas, Ersatz-Gemeinderätin Alexandra Kröpfl, Gemeinderat Philip Juranich, Bürgermeister Paul Fercsak, Gemeinderätin Julia Fazekas, Manfred Csenar und Unterpullendorfs Ortsvorsteher Thomas Schreiner (v.l.).

© Gregor Hafner

Wo jetzt noch Beton ist, soll in Zukunft ein entsiegelter Platz mit viel Grün zur Begegnung einladen: Mit dem Siegerprojekt traf Frankenau-Unterpullendorf den Kern der Kriterien zum ersten burgenländischen Entsiegelungs-Wettbewerb. Bis zu 100.000 Euro Landesförderung wurden ausgeschrieben, das Motto: „Baba Beton!“

Initiiert hat den Wettbewerb, der auch im rot-grünen Regierungsprogramm festgehalten ist, Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner. Im Martinsschlössl in Donnerskirchen hat sie jetzt im festlichen Rahmen den Hauptpreis verliehen. Einen Anerkennungspreis der Österreichischen Hagelversicherung gab es für den Projektentwurf für den Jerusalemplatz in Eisenstadt.

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„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

© Gregor Hafner, HAFNER Gregor

„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

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„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

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„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

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„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

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„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

© Gregor Hafner, HAFNER Gregor

„Baba Beton“: Frankenau-Unterpullendorf entsiegelt den Kirchenplatz

© Gregor Hafner, HAFNER Gregor

In Frankenau-Unterpullendorf ist der Projektstart im Frühjahr geplant. „Wo heute noch Asphalt dominiert, entsteht morgen ein Ort der Begegnung mit Grünflächen und einem guten Mikroklima“, lobte Haider-Wallner bei der Preisverleihung die Pläne. „Das Siegerprojekt zeigt vorbildhaft, wie viel Kraft in einer gut geplanten Idee steckt, und wie aus Betonflächen wieder lebendige Dorfplätze werden können.“

Die Jury-Entscheidung fiel nach klaren Kriterien wie Größe, Lage im Ort, ökologischer Mehrwert, Verbesserung des Mikroklimas, Aufenthaltsqualität und Einbindung der Bevölkerung. Die unabhängige Fachjury setzte sich aus sieben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Landschaftsplanung, Ingenieurbiologie, Siedlungswasserbau sowie Boden- und Katastrophenschutz zusammen.

„Das Projekt hat das Potenzial, beispielgebend für viele ähnlich strukturierte Gemeinden im Burgenland zu wirken“, unterstreicht der Juryvorsitzende Harald Höller. Frankenau-Unterpullendorf wollte schon länger Schritte zur Entsiegelung setzen: „Das ist der Start“, sagt Bürgermeister Paul Fercsak. „Besonders wichtig ist mir, dass hier ein lebendiger Ort der Begegnung entsteht – ein Platz, an dem Menschen aller Generationen zusammenkommen.“