Feuerwehrhauszubau in Pöttelsdorf feierlich gesegnet

Festakt

Nach mehreren Jahren Planung und Bauzeit wurde der Zubau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Pöttelsdorf kürzlich gesegnet. Das Projekt war vor allem durch viel Eigenleistung geprägt. „Das war nicht einfach“, sagt Ortsfeuerwehrkommandant Roman Bosard rückblickend. Rund 3.000 Stunden investierten die Mitglieder in den Bau.

Von Bernhard Matouschek

Bürgermeister Christian Kurz, die Geehrten Roman Bosard, Franz Gross, Johannes Tschürtz, Alfred Bosard, Nikolaus Tarody, Christoph Bosard, Johann Schuber, Alexander Bauer und Dominik Schandl und Vizebürgermeisterin Eva Schachinger-Bauer.

Bürgermeister Christian Kurz, die Geehrten Roman Bosard, Franz Gross, Johannes Tschürtz, Alfred Bosard, Nikolaus Tarody, Christoph Bosard, Johann Schuber, Alexander Bauer und Dominik Schandl und Vizebürgermeisterin Eva Schachinger-Bauer.

© zVg

Zum Festakt versammelten sich zahlreiche Gäste, Feuerwehrmitglieder und Vertreter umliegender Feuerwehren in Pöttelsdorf. Nach dem Eintreffen der Gastfeuerwehren am Hauptplatz folgte ein ökumenischer Gottesdienst mit anschließender Segnung des Zubaus. Im Mittelpunkt standen Ehrungen vom Bundesfeuerwehrverband und der Gemeinde Pöttelsdorf. Besonders hervorgehoben wurden jene Feuerwehrmitglieder, die zahlreiche Stunden in den Bau investiert hatten und dafür von der Gemeinde ausgezeichnet wurden. Auch der stellvertretende Landesfeuerwehrkommandant Harald Josef Nakovich würdigte in seiner Ansprache die Leistungen der Feuerwehr. Im Rahmen der Feier wurde Ortsfeuerwehrkommandant Roman Bosard mit dem Verdienstzeichen der dritten Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Bosard hatte an diesem Tag auch Geburtstag. „Du stellst deine eigene Person in den Hintergrund und rückst das Feuerwehrwesen in den Vordergrund“, betont Nakovich und dankte für die kameradschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. „Ich hoffe, du bleibst uns noch ewig erhalten.“

Viel Eigenleistung und Investition in die Zukunft

Ortsfeuerwehrkommandant Roman Bosard zeigte sich in seiner Ansprache sichtlich gerührt. Ein Blick auf den Zubau zeige, wie viel Arbeit hinter dem Projekt stecke. Bereits 2018 habe man mit den Planungen begonnen, gebaut wurde schließlich ab 2021, trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch die Corona Pandemie und steigende Kosten. „Das war nicht einfach“, betonte Bosard. Um das Projekt umsetzen zu können, sei viel Eigenleistung notwendig gewesen. Insgesamt wurden rund 3.000 Stunden von den Feuerwehrmitgliedern investiert. „Das ist nicht selbstverständlich“, so Bosard, der sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden ausdrücklich bedankte. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 480.000 Euro, die mit Unterstützung von Gemeinde, Land und Feuerwehr getragen wurden. Der Zubau sei vor allem eine Investition in die Zukunft. „Die Einsatzerfordernisse steigen, und wir müssen darauf vorbereitet sein, die Bevölkerung weiterhin bestmöglich schützen zu können. Das ist jeden Euro wert.“

Gleichzeitig betont Bosard den großen Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr: „Das schönste Feuerwehrhaus bringt nichts, wenn die Kameradschaft nicht stimmt – und die funktioniert bei uns sehr gut.“

„Diese Leistung verdient größten Respekt“

Auch Bürgermeister Christian Kurz hob die Bedeutung des Projekts hervor. „Das ist weit mehr als Beton, Stahl und Holz. Es ist ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und den Blick in die Zukunft“, betont er. Die Freiwillige Feuerwehr Pöttelsdorf sei seit Generationen ein unverzichtbarer Bestandteil des Gemeindelebens. „Wann immer Hilfe gebraucht wird, sind unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner zur Stelle, oft innerhalb weniger Minuten, zu jeder Tages- und Nachtzeit“, so Kurz. Mit dem Zubau, bestehend aus zusätzlicher Halle, neuen Lagermöglichkeiten, erweiterter Garderobe, Gemeinschaftsraum, mehr Platz für die Jugend sowie einem Feuerwehrmuseum, werde das Feuerwehrhaus nicht nur funktional erweitert, sondern entwickle sich zunehmend zu einer „Sicherheitsinsel“ der Gemeinde. Abschließend bedankte sich Kurz bei allen Beteiligten: „Diese Leistung verdient größten Respekt.“