Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Burgenlands Gemeinden bekamen heuer 89 Mio. Euro Bedarfszuweisungen
Finanzen angespannt
Die burgenländischen Gemeinden haben 2025 insgesamt rund 89 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen erhalten. Zuletzt wurden in einer zweiten Tranche knapp 41 Millionen Euro überwiesen, wovon 32 Millionen reine Landesmittel und über acht Millionen Euro Bundesmittel waren, teilte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag mit. Die finanzielle Lage in Ländern und Kommunen bleibe weiter angespannt.
Zuletzt wurden in einer zweiten Tranche knapp 41 Millionen Euro überwiesen (Symbolbild).
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Die Rahmenbedingungen hätten sich in den vergangenen Jahren spürbar verschärft, meinte Doskozil. Ein Grund dafür seien die Ertragsanteile, die auf Bundesebene deutlich unter der Inflationsentwicklung bleiben. Dadurch würden den Ländern und Gemeinden insgesamt weniger Mittel zur Verfügung stehen, während die Kosten in zentralen Aufgabenbereichen wie Gesundheit und Pflege ansteigen, so Doskozil.
Die Bedarfszuweisungen sollen dazu beitragen, dass wichtige Projekte und Vorhaben in den 171 Kommunen umgesetzt werden können. Neben den regulären Bedarfszuweisungen in Höhe von rund 47 Millionen Euro, die sich aus Mitteln von Bund und Land zusammensetzen, flossen 2025 auch 27,6 Millionen Euro zusätzlich, so Doskozil. Weitere 14,3 Millionen Euro an Landesgeldern wurden als Sonderförderungen für dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen ausgezahlt, etwa für den Bau von Feuerwehrhäusern und für Bauvorhaben im Bildungsbereich.