Alexander Petschnig geht in seine dritte Periode als FPÖ-Landesparteiobmann: Beim teils turbulenten Parteitag in Jennersdorf setzte er sich in der Kampfabstimmung gegen Landtagsabgeordneten Mario Jaksch durch. Begonnen hatte die blaue Konferenz mit Verspätung: Das linke Bündnis „Widersetzen Wien“ hatte bei der Zufahrt zur Blockaden eingerichtet.
An burgenländischen Tankstellen gibt es schon Hamsterkäufe
Folgen des Iran-Kriegs
Viele haben ihre Autos noch schnell vollgetankt, in Kanistern wurden Benzin und Diesel (auch für Notstrom-Aggregate) mitgenommen. Zur Sorge um die geopolitische Lage kommen die Auswirkungen aufs Haushalts-Budget. Das schlägt sich auch im Verhalten nieder.
Die Spritpreise steigen. Die Autofahrerklubs erinnern an Beobachtungen, wonach man am Sonntag und am Montag meistens günstiger tanken kann.
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Einen Sprit-Engpass muss man derzeit nirgends fürchten, der Krieg im Iran und die Anspannung im Nahen Osten haben aber durchaus spürbare Auswirkungen. Dass Benzin und Diesel in Kanistern von Tankstellen getragen werden, das hat zum einen mit den Notstrom-Aggregaten in privaten Haushalten zu tun. Es gibt aber auf der anderen Seite auch Hamsterkäufe aus Sorge vor steigenden Preisen.
Diese Beobachtungen hat Tanja Stöckl als Unternehmerin und Obfrau selbst gemacht. Nach der Pandemie und dem Ausbruch des Ukraine-Krieges wissen die Tankstellen-Betreiber aber längst mit Situationen wie dieser umzugehen: „Wir haben keine Panik, die Mengen sind nicht knapp, auch wenn die Nachfrage sehr groß ist.“ Das Preisniveau wird weiter hoch bleiben, weiß Stöckl.
Je nachdem, wie lange diese Phase andauert, werde sich auch das Fahrverhalten ändern. Die private Meinung der Unternehmerin: „Es zeigt uns, dass es an der Zeit ist, endlich unabhängig zu werden.“
An dieses Ziel erinnert angesichts der Lage auch Burgenland-Energie-Vorstand Stephan Sharma. Bei Erdöl wie Erdgas sei Europa von den arabischen Ländern, Russland und den USA abhängig – je länger der Iran-Krieg dauert, umso eher werden die Preise im Energiebereich steigen.
Für alle aktuellen Angebote gelte noch „Versorgungssicherheit und einjährige Preisgarantie “, sagt Sharma. Grund ist die Beschaffungsstrategie; mit den bereits eingekauften Mengen sollen Gas und Strom mit April sogar günstiger werden.