Allerheiligen, Allerseelen - Tage, an denen der Tod mitten unter uns ist - still - zwischen Grablichtern und Chrysanthemen.
Schafft euch das grüne Paradies zuhause!
Garten-Tipps
Im Sommer ist der Garten ein Ort für Grillabende und Partys. Mit einigen Arbeiten im Mai und Juni wird er zur prächtigen Grünoase.
Gießkanne, Strohhut Gartenwerkzeug in Wiese
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Hier kommen Familie und Freunde zusammen und genießen gemeinsam das satte Grün, die Früchte an den Sträuchern und die Blütenpracht auf der Schmetterlingswiese. Die Natur lädt zum Genießen und Entspannen ein und der Garten wird zum Erholungsort, egal ob nach Büroschluss, am Wochenende oder im Urlaub zu Hause.
Nicht nur auf einem großzügigen Gartenareal lassen sich eine Blumenwiese und ein grüner Rasen kombinieren. Auch seitliche Wiesenränder oder Wildblumeninseln bringen mehr Leben ins eigene Grün. Wildblumen und Kräuter benötigen meist einen sonnigeren Standort.
Um eine Blumenwiese anzulegen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wird ein Wiesenstück neu bepflanzt oder ein bestehender Rasen umfunktioniert. Bei einer Neuanlage reichen circa zehn Gramm Saatgut pro Quadratmeter. Gutes Saatgut beinhaltet circa 30 bis 40 verschiedene Wildblumen und Wildkräuter.
Nach dem Aussähen werden die Samen mit einer Walze oder durch Bretter in die Erde gedrückt. Die neue Anlage sollte in den nächsten Wochen stets feucht gehalten werden. Sobald sich die Blumenwiese gefestigt hat, benötigt diese keine Bewässerung mehr.
Der Garten als Naschparadies
Heidelbeeren, Ribisel, Erdbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren laden im Sommer zum Naschen ein. Aber auch frisches Gemüse, wie kleine Gurken, Paprika, Tomaten oder junge Erbsen, frisch geerntet, schmecken wunderbar. Optimal wäre es aber, Beerensträucher schon im Herbst einzusetzen, da diese über den Winter kräftig wurzeln können.
Erdbeerpflanzen und alle Beerensträucher können natürlich auch im Frühsommer gesetzt werden. Das Naschen wird bei frisch gesetzten Ribisel-, Stachelbeer- und Johannisbeersträuchern aber erst im nächsten Jahr möglich.
Frische Vitamine für Kinder
Mit dem knackigen Gemüse verhält sich das anders. Dieses kann, wenn die Pflänzchen im Mai gesetzt werden, schon den ganzen Sommer über genascht werden. Auch Karotten und Radieschen, frisch aus der Erde gezogen und kurz abgespült, schmecken Kindern besonders gut.
Nach welchen Kriterien sucht man nun den besten Standort für einen guten Naschplatz aus? Die meisten Naschgartenpflanzen lieben Sonne. Besonders Beerensträucher tragen an einem hellen Standort mehr und süßere Früchte.
Bodenqualität im Sommer erhalten
Die Erde am gewählten Gartenplatz sollte vor dem Einsetzen der Pflanzen gut gelockert und mit etwas Kompost durchmischt werden. Für das Gemüse-Naschbeet eignen sich Cherrytomaten, Snackgurken und Zuckererbsen besonders gut. Um die Erde feuchtzuhalten, nimmt man einfach den Rasenschnitt vom Mähen als Mulchmaterial für Sträucher und Gemüsepflanzen.
Reife Früchte direkt vom Baum
Besonderes Glück haben Gärtnerinnen und Gärtner, wenn Obstbäume in ihren Gärten wachsen. Ob Kirsche, Apfel, Birne, Marille oder Zwetschke – Früchte aus dem eingenen Garten sind das ideale Powerfood.

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Auch Obstbäume bedürfen natürlich einer Pflege. Trägt ein Baum etwa zu viel Früchte, hilft es, einen Teil davon zu entfernen, ihn auszudünnen, damit die anderen Früchte besser ausreifen können. Die meisten Obstsorten gedeihen in herkömmlichen Garten- oder Wiesenböden.
Lästige Schädlinge bekämpfen
Im Frühsommer kommt es oft zum Befall der Obstbäume durch die Raupen der Gespinstmotte. Hier empfiehlt es sich, die Raupennetze mit Handschuhen abzuklauben und in einer Mülltonne zu entsorgen (Achtung: auf keinen Fall auf den Kompost werfen). Die natürlichen Feinde dieser Baumschädlinge sind Vögel. Es lohnt sich daher, Vogelhäuschen im Garten aufzuhängen.

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Zwetschken-, Apfel- und Pfirsichwickler sind ebenfalls berüchtigte Schädlinge im Obstgarten. Deren Larven überwintern im Fallobst und im Laub der Bäume. Darum sollte man das Fallobst und das Laub nicht einfach unter den Bäumen liegen lassen und auch nicht auf dem Kompost entsorgen, sondern in die Mülltonne werfen.
Das Verbrennen von Pflanzen und Gartenabfällen ist gesetzlich streng geregelt. Die Bezirksbehörde informiert über die jeweiligen Bestimmungen.
Im Sinne der Artenvielfalt ist es empfehlenswert, einen Blumenrasen statt eines Monokulturrasens im Garten anzusetzen. Die Universität für Bodenkultur Wien entwickelte mehrere Blumenrasenmischungen, die 20 Prozent Blumen, Kräuter und Leguminosen enthalten.
Der österreichische Handel vertreibt diese Mischungen. Ein Blumenrasen wird so hoch gemäht, wie eine Hand breit ist. Dadurch kommen auch die Blüten gut zur Geltung.
Blumenrasen als Gartenweg
Bei geringem Pflegeaufwand beherbergt so ein Blumenrasen bis zu 25 Pflanzenarten und ist trotzdem robust und trittfest. Mit der Zeit finden sich immer mehr strapazierbare Kräuter im bunten Rasen ein. Etwa Primeln, Gänseblümchen, Gundelrebe, Ehrenpreis, Schafgarbe oder Hornklee. Diese Kräuter vertragen auch eine regelmäßige Mahd.
Eine ideale Grillecke im Garten macht das Sommerfeeling perfekt. Hier wäre zu beachten, dass der Griller nicht zu knapp neben Sträuchern oder Bäumen steht und die Ecke windgeschützt ist. Der Boden sollte eben sein und eventuell mit Steinplatten feuerfest gestaltet werden. So steht der nächsten Gartenparty nichts im Wege.
Rasen und Wiese kombinieren: Sowohl auf kleinen wie auch auf großen Flächen lassen sich Blumenwiese und Rasenflächen gut kombinieren.
Neuanlage der Blumenwiese: Es reichen circa zehn Gramm Saatgut pro Quadratmeter. Gutes Saatgut beinhaltet circa 30 bis 40 verschiedene Wildblumen und Wildkräuter. Samen mit einer Walze oder mit Brett in die Erde drücken. Die neue Anlage feucht halten. Sobald sich die Blumenwiese gefestigt hat, benötigt diese keine Bewässerung mehr.
Naschgarten anlegen: Beste Pflanzzeit für Beerensträucher ist im Herbst, doch auch im Frühsommer möglich (Ernte dann im nächsten Jahr).
Sträucher: Heidelbeere, Ribisel, Himbeere, Johannisbeere, Stachelbeere.
Im Mai und Juni setzen: Beetpflanzen : Erdbeere, Snackgurken, Paprika, Cherrytomaten, junge Erbsen, Karotten oder Radieschen.
Den Boden im Naschgarten feuchthalten: Vor dem Einsetzen der Pflanzen die Erde auflockern und mit Kompost anreichern. Nach dem Einsetzen gut gießen und mit Rasenschnitt mulchen.
Pflege der Obstbäume: Trägt ein Baum zu viele Früchte, muss ein Teil davon entfernt werden (ausdünnen).
Schädlinge: Raupennetze der Gespinstmotte mit Handschuhen abklauben und im Restmüll entsorgen. Die Larven von Zwetschken-, Apfel- und Pfirsichwickler überwintern im Fallobst und im Laub – nicht liegenlassen oder auf den Kompost werfen, sondern ebenfalls in die Mülltonne.
Grillecke: Windgeschützt anlegen, nicht zu knapp bei Sträuchern und mit einem feuerfesten, ebenen Boden.