Blickfang aus Beton in Weppersdorfer Kreisverkehr

Gestaltung

Eine nicht alltägliche Gestaltung hat man im Kreisverkehr an der Ortseinfahrt von Markt St. Martin kommend umgesetzt: einen 3 D-Betondruck.

Von BVZ Redaktion

Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Manfred Degendorfer, die Gemeindevorstände Mario Pekovits und Marcus Raab sowie Baudirektor Wolfgang Heckenast beim Lokalaugenschein.

Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Manfred Degendorfer, die Gemeindevorstände Mario Pekovits und Marcus Raab sowie Baudirektor Wolfgang Heckenast beim Lokalaugenschein.

© Büro LR Dorner

Kernidee des Entwurfs sind fünf Steine mit dem Gemeindewappen, die aus allen Richtungen gut sichtbar sind. Die Zwischenräume wurden durch eine Anordnung von zehn großen Betonkugeln ergänzt und schaffen ein klares, einprägsames Gesamtbild. Zur Auflockerung und Abrundung des Erscheinungsbildes wurden im ersten Schritt im Zentrum des Kreisverkehrs ein Traubenkirschbaum und drei Mandelbäume gepflanzt. Des Weiteren ist in einem zweiten Schritt die Bepflanzung der Flächen vor den Wappen mit niedrigen blühenden Stauden geplant.

Die Wahl der Umsetzung fiel auf ein innovatives 3D-Betondruckverfahren, da diese Technologie in der Region verfügbar ist und die Distanz vom Produktionsstandort zur Baustelle weniger als zehn Kilometer beträgt. Bei diesem Verfahren können frei geformte Betonelemente, wie Pflanzgefäße ohne Schalungsbau, schnell realisiert werden. Neben der wirtschaftlichen und materialsparenden Herstellung zeichnen sich die Objekte durch ihre Langlebigkeit, Wartungsfreiheit und gute Recyclingfähigkeit aus.

„Der im Jahr 2019 errichtete Kreisverkehr Weppersdorf Süd hat zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation an der B50 geführt. Auf Wunsch der Gemeinde und mit Unterstützung der Steinwerke Friedl sowie des Landes Burgenland konnte nun auch die gestalterische Ausführung der Mittelinsel realisiert werden“, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner bei einer Besichtigung vor Ort.