Am 1. Juni 2026 hatten zwei Grundwehrdiener in der Martinkaserne in Eisenstadt dutzende Red Bull-Dosen gestohlen. Jetzt wurden sie verurteilt.
Nach Bombendrohungen: Ermittlungen in alle Richtungen
Mögliche Hinweise auf Täter
Die Ermittlungen zu den Bombendrohungen vom Montag, die federführend die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienste (DSN) übernommen hat, laufen auf Hochtouren und in alle Richtungen, wie es aus dem Innenministerium am Dienstag hieß. Aus gut informierten Kreisen war unterdessen zu erfahren, es gebe Hinweise auf eine internationale Tätergruppe, die dafür verantwortlich ist.
DSN-Direktor Omar Haijawi-Pirchner (re.) nach den Drohungen gegen Schulen vom Montag: "Wir ermitteln in alle Richtungen."
© APA/Hans Klaus Techt (Haijawi-Pirchner) bzw. Doku-NÖ.at
Ein möglicher Hintergrund könnte das sogenannte "Swatting" sein - dabei werden mit falschen Angaben absichtlich Großeinsätze der Polizei ausgelöst. Der Ausdruck kommt von SWAT, der Abkürzung für "special weapons and tactics", der taktische Spezialeinheiten der Polizei in den USA bezeichnet.
Zahlreiche Schulen wurden am Montag in sechs Bundesländern evakuiert.
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"Swatting" sei nicht auszuschließen, hieß es auf Anfrage der APA. Abgeklärt wird auch, ob die Fälle mit ähnlich gelagerten Drohungen im benachbarten Ausland, unter anderem im deutschen Freistaat Bayern, zusammenhängen. Darüber hinaus untersuchen die Ermittler, ob die Drohschreiben von einer Künstlichen Intelligenz (KI) verfasst wurden.
Drohungen bei mehr als 50 Einrichtungen
Die Bombendrohungen gingen in den vergangenen drei Tagen "bei mehr als 50 Einrichtungen ein, vorwiegend Schulen" ein, wie DSN-Direktor Omas Haijawi-Pirchner am Montag sagte. Betroffen waren Einrichtungen in zumindest sechs Bundesländern.

DSN-Direktor Omar Haijawi-Pirchner: Ermitteln in alle Richtungen
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Das Innenministerium wies erneut "ausdrücklich" darauf hin, "dass es sich bei Bombendrohungen um kein Bagatelldelikt handelt. Die Verursacher haben mit hohen Strafen zu rechnen."