Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Ostregion bringt Verstärkung zwischen Deutschkreutz, Wulkaprodersdorf, Eisenstadt und Wien. Aus dem Mittelburgenland erreicht man den Wiener Hauptbahnhof morgens im neuen Zug in weniger als 90 Minuten. Und ab 13. Dezember fährt auch die Mattersburger Bahn wieder. Hier gibt‘s alle Neuerungen!
„Bauen - wenn nicht jetzt, wann dann?“
Kampagne der Wirtschaft
Innungsmeister Bernhard Breser und eine Kampagne der Wirtschaftskammer machen „Mut zum Hausbau“. Das Motto: „Lösungen gibt es für alle Pläne. Auch auf 130 Quadratmeter bekommt man ein tolles Haus zusammen!“
Alles planbar. Bau-Innungsmeister Bernhard Breser.
© WK Burgenland
„Die Preise haben sich stabilisiert, die Lieferketten funktionieren.“ Wäre da nicht der erschwerte Zugang zu Krediten, könnte die Bauwirtschaft zumindest ein wenig aufatmen. Sich ein wenig Luft verschaffen – und vor allem Vertrauen geben – will man nun mit einer Imagekampagne in den Sozialen Netzwerken: „Wir bauen – wann, wenn nicht jetzt!“ Den Slogan erklärt Landesinnungsmeister Bernhard Breser im Gespräch mit der BVZ: „Wir wollen zeigen, dass es für jedes Bauvorhaben eine Lösung gibt.“
Viele würden ja bauen wollen, aber das Geld sei nicht da, meint Breser, alleine aufgrund des erschwerten Zugangs zu Krediten. Anstelle das Vorhaben zu verwerfen, rät Breser zum Gespräch mit den Fachleuten. Quasi nach dem Motto „planen kostet nichts“ könne sich das lohnen: „Es müssen keine 170 Quadratmeter sein, auch auf 130 bekommt man ein tolles Einfamilienhaus zusammen. Man muss eben gemeinsam nachdenken.“
Das fertige Haus in sechs Monaten müsse es ebenfalls nicht werden, die Garage etwa kann später kommen, vorübergehend sei ein Stellplatz für den Wagen ebenso eine Option wie ein Carport. Die Modul-Bauweise gewinnt an Reiz.
23 Prozent teurer - aber „billiger wird's nicht“
Einerseits sei der Hausbau laut Studien zwar um 23 Prozent teurer als zum Pandemie-Beginn 2020, andererseits seien aber auch die Gehälter gestiegen. Und ein weiterer Leitsatz am Bau lautet nach wie vor: Billiger wird's so schnell nicht.
Und nicht zuletzt geht es für die Bauwirtschaft wie für ihre Kunden um zusätzliche Unterstützung durch Förderungen. Die Wiederauflage des Handwerker-Bonus, den Landesrat Heinrich Dorner und Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Wirth kürzlich präsentiert haben, ist auch für Innungsmeister Breser ein wichtiger Schritt.

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„Der Handwerker-Bonus wird einschlagen“, ist er sich sicher - und zugleich auch dessen, dass es weitere Schritte brauche. Jetzt setzt man auf die weiteren Gespräche zwischen Kammer und Land. Zusätzliche Maßnahmen wurden bereits in Aussicht gestellt.