Krisensichere Verkehrswege dank Notstromaggregaten für Baudirektion

Krisenvorsorge

Alle elf Standorte der Baudirektion sind nun mit Notstromaggregaten ausgestattet, um die Einsatzbereitschaft und damit gleichzeitig eine funktionierende Straßeninfrastruktur bei Extremwetter und Stromausfällen zu garantieren. Das Land hat dafür 400.000 Euro investiert.

Von BVZ-Redaktion

Roland Schey, Werkstättenleiter am Standort Stoob der Baudirektion Burgenland, Gerald Gebhardt (Leiter Bau und Betrieb Nord der Baudirektion Burgenland), Referatsleiter Jürgen Glöckl (Referatsleiter Anlagen, Geräte und Fuhrpark von der Baudirektion), Claus Paar (Hauptreferatsleiter für Katastrophenschutz und Krisenmanagement der Abteilung 8 - Kompetenzzentrum Sicherheit), Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Baudirektor Wolfgang Heckenast vor dem neuen Notstromaggregat am Standort Stoob.

Roland Schey, Werkstättenleiter am Standort Stoob der Baudirektion Burgenland, Gerald Gebhardt (Leiter Bau und Betrieb Nord der Baudirektion Burgenland), Referatsleiter Jürgen Glöckl (Referatsleiter Anlagen, Geräte und Fuhrpark von der Baudirektion), Claus Paar (Hauptreferatsleiter für Katastrophenschutz und Krisenmanagement der Abteilung 8 - Kompetenzzentrum Sicherheit), Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Baudirektor Wolfgang Heckenast vor dem neuen Notstromaggregat am Standort Stoob.

© Michaela Grabner

„Mit den Notstromaggregaten können Betriebsgebäude, Werkstätten, Tankanlagen, Kommunikationssysteme und Winterdiensteinrichtungen autark betrieben werden – unabhängig von der externen Stromversorgung. Durch diese Ausstattung der Standorte der Baudirektion stellen wir sicher, dass die Einsatzbereitschaft auch in Krisensituationen voll erhalten bleibt“, betonte Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner im Rahmen einer Pressekonferenz am Standort der Baudirektion in Stoob, dass im Katastrophenfall vor allem die Gewährleistung einer aufrechten Straßeninfrastruktur von größter Notwendigkeit ist.

Baudirektor Wolfgang Heckenast untermauerte dies anhand eines Beispiels: „Ohne eine entsprechende Notstromversorgung wäre im Falle eines längeren Stromausfalls davon auszugehen, dass selbst der einfache Winterdienst binnen kürzester Zeit reduziert oder sogar eingestellt werden müsste. In der Folge würde das Straßennetz auch für Einsatz- und Hilfskräfte nur schwer passierbar sein, was schwerwiegende Auswirkungen auf alle Rettungs- und Versorgungsketten hätte.“

Zentrale Drehpunkte der Krisenbewältigung

Am Standort in Stoob gibt es eine Tankanlage, so dass im Bedarfsfall für einen Betrieb des neuen Notstromaggregats jederzeit Treibstoff zur Verfügung steht. Konkret soll durch die Ausstattung der Baudirektions-Standorte mit Notstromaggregaten vorgesorgt werden, dass deren Funktionsfähigkeit als zentrale Drehpunkte der Krisenbewältigung aufrecht erhalten bleibt, die Verfügbarkeit der Betriebswerkstätten zur Aufrechterhaltung des Betriebs gewährleistet ist und die Treibstoffversorgung für kritische Infrastrukturen und Einsatzfahrzeuge sichergestellt wird.

Claus Paar, Hauptreferatsleiter für Katastrophenschutz und Krisenmanagement im Amt der Burgenländischen Landesregierung wies auf die verschiedensten Vorkehrungen hin, die zur Bewältigung von Katastrophen und Krisen im Bereich der kritischen Infrastruktur getroffen worden sind. „Hierzu wurden schon vor längerer Zeit die Bezirksverwaltungsbehörden sowie das Amt der Burgenländischen Landesregierung mit Notstromversorgung ausgestattet. Durch die neue Notstromversorgung an den Standorten der Baudirektion wird die Vulnerabilität der einzelnen Standorte gesenkt, und die Einsatzfähigkeit der Baudirektion wird noch schneller, sicherer und effizienter hergestellt – selbst bei Stromausfällen oder großflächigen Anlassfällen. So können die Standorte auch als Anlaufstellen und Ausweichstellen in Krisen und Katastrophenfällen herangezogen werden“, so Paar.

Das Land Burgenland hat den Oktober als Sicherheitsmonat ausgerufen. Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner dazu: „Wir wollen die Investitionen und die Maßnahmen, die wir seitens des Landes gesetzt haben, der Bevölkerung erklären, so dass der Sicherheitsgedanke in der Bevölkerung ankommt.“

Krisensichere Verkehrswege dank Notstromaggregaten für Baudirektion

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